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Datensicherung auf Knopfdruck: Aufbau einer virtuellen Umgebung und Zweistufen-Backup-Strategie
Furuno Deutschland GmbH

Datensicherung auf Knopfdruck: Aufbau einer virtuellen Umgebung und Zweistufen-Backup-Strategie

Veeam war von Anfang interessant, da es genau die Probleme adressiert, die ich hatte und sie alle auf Knopfdruck lösen konnte. Die Leistungsfähigkeit und einfache Handhabung konnten von anderen Anbietern nicht überboten werden.

Unternehmen:

Die FURUNO DEUTSCHLAND GmbH vertreibt als 100-prozentiges Tochterunternehmen von FURUNO ELECTRIC Co., Ltd., Japan Navigations- und Kommunikationselektronik im deutschsprachigen Raum. Der Branchenschwerpunkt liegt auf der Berufsschifffahrt, Fischerei und Sportschifffahrt. FURUNO DEUTSCHLAND mit Sitz bei Hamburg und ihr Partnernetzwerk bieten Services, Beratung und Verkauf in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

Branche:

Electronics

Herausforderung:

  • Änderung der IT-Architektur zur Verringerung der Netzwerklast
  • Höhere Auslastung der Server
  • Kürzere Backup-Zeitfenster
  • Umstieg von Tape auf Disk als Backup- Medium
  • Schnellerer Zugriff auf einzelne gesicherte Dateien und Wiederherstellung im Bedarfsfall

Die Ergebnisse:

  • Flexiblere Server-Architektur und entlastetes Netzwerk
  • Kapazitätsengpässe beseitigt
  • Vereinfachtes Backup mit einfacher Bedienung
  • Schnelle und verlässliche Datenwiederherstellung
  • Eigenes Notfallrechenzentrum
  • Ständiger Kundensupport

Über Sycor IQ:

Die Sycor IQ Solutions GmbH ist als bundesweiter IT-Dienstleister neben dem klassischen Systemhausgeschäft auf Beratung und Services in den Bereichen Software Asset Management und Lizenzberatung sowie Unified Communications und Collaboration fokussiert. Als Teil der Sycor Firmengruppe beschäftigt das Unternehmen Sycor IQ derzeit 25 Mitarbeiter in ganz Deutschland und am Hauptsitz in München.

Geschäftliche Herausforderungen

Die FURUNO DEUTSCHLAND GmbH ist die Vertriebs- und Serviceniederlassung eines japanischen Herstellers von Kommunikations- und Navigationselektronik für die Schifffahrt. Sie wurde 2005 in Hamburg gegründet und betreut Werften, Reedereien und Wartungsbetriebe in allen Fragen der Schiffselektronik. Zur Gründung wurde ein externer Dienstleister mit dem Aufbau und dem Betrieb einer IT-Infrastruktur für FURUNO DEUTSCHLAND beauftragt. Im Jahr 2008 entschied man sich aber bereits für ein vollständiges Insourcing von Technik und IT-Betrieb. Im ersten Schritt wurde ein eigenes Rechenzentrum, bestehend aus einem File- und einem Mailserver aufgebaut.

Zu diesem Zeitpunkt wurde der Großteil der Daten nur einmal pro Woche gespeichert, geschäftskritische Daten sicherte Furuno einmalig täglich inkrementell. Dazu kam ein Disk-to-Tape-System mit HP Autoloader und acht Backup-Bändern zum Einsatz, die von der Symantec-Software Backup Exec gesteuert wurden. Eine umfassende Backup-Strategie gab es jedoch noch keine.

Auf dieser Architektur entstanden mehrere Probleme, die das gesamte Netzwerk belasteten: Da nur vier physische Server zur Verfügung standen, mussten mehrere Dienste wie der Domaincontroller, Exchange und der DHCP-Service auf einem Server laufen. In dieser Konstellation konnten zwar die Daten des Fileservers schnell gesichert werden, doch sobald andere Instanzen über das Netzwerk angesprochen wurden, wie zum Beispiel im Fall des Archivservers, wurde die gesamte Netzwerkinfrastruktur lahm gelegt.

Diese Extremsituation betraf vor allem das wöchentliche Full-Backup: Die über das Wochenende laufende Datensicherung war so umfangreich und mit dem bestehenden System so langsam, dass sie sich oft noch am Montagmorgen mit der Arbeitszeit der FURUNO-Mitarbeiter überschnitt. Entsprechende Beschwerden bei der IT-Abteilung waren die Folge.

Eine weitere Unzulänglichkeit der ursprünglichen Backup-Technik betraf das Management der Wiederherstellung im Bedarfsfall. „Eine Wiederherstellung dauerte sehr lange, zumal alle Bänder der Reihe nach vom Autoloader aufgerufen und durchsucht werden mussten.

Gleichzeitig konnte ich nur hoffen, dass wirklich alle relevanten Daten wiederhergestellt werden konnten. Andernfalls ging das ganze Prozedere wieder von vorne los,“ erklärt Hannes Schmachtel, IT & QM Supervisor bei FURUNO DEUTSCHLAND.

Die Veeam-Lösung

Die aufgezeigten strukturellen und funktionalen Probleme der IT-Infrastruktur veranlassten Furuno zu einer kompletten Neuausrichtung der IT-Umgebung – Die Virtualisierung der gesamtem Server-Infrastruktur in einer privaten Cloud. Bei der Neuplanung der IT unterstützte Furuno der Dienstleister Sycor IQ Solutions GmbH.

Florian Schlee, Account Manager bei Sycor IQ, beschreibt den Lösungsansatz beim Thema Backup: „Ganz oben auf der Agenda standen Performance bei Sicherung und Wiederherstellung sowie die Verlässlichkeit des Backups. Es war sehr schnell klar, dass nur ein Backup-to-Disk-System diese Kriterien erfüllen konnte, zumal Virtualisierung gerade beim Thema Backup besonders hohe Effizienzgewinne bringen kann.“

Die neue Architektur auf Basis von VMware vSphere nutzt drei ESX-Hosts, auf denen inzwischen 19 VMs laufen. FURUNO entschied sich für Veeam® Backup & Replication™ - eine Lösung, die speziell für virtuelle Umgebungen entwickelt wurde. Dennoch behielt das Tape-basierte Backup-Tool einen Platz im System. Ihm wurde die Aufgabe des Second-Level-Backups zugedacht, also die zweite Stufe der Datensicherung von Festplatte auf Band.

Die Entscheidung für den Hypervisor fiel damals auch aufgrund der Leistungsfähigkeit der verfügbaren Backup-Systeme. „Diese kam letztlich über Veeam zu Stande. Es gab damals einfach keine bessere Datensicherungslösung für virtualisierte Server“, sagt Schmachtel.

Die preiswerte Software von Veeam sieht Schmachtel auch im Vergleich zu Lösungen der Mitbewerber vorn: „Veeam adressiert genau die Probleme, die wir beim Backup hatten und löste sie auf Knopfdruck. Symantec Backup-Exec, vRanger von Dell und ARCServe habe ich mir angesehen, aber ich kam immer wieder zu Veeam zurück. Die Leistungsfähigkeit und einfache Handhabung konnten nicht überboten werden.“ Zu einer erhöhten Ausfallsicherheit trug auch bei, dass Veeam Backup & Replication die Backup-Metadaten von den gesicherten VMs trennt. So bleiben im Fall eines defekten Backups die Wiederherstellungsdaten intakt.

Das Ergebnis

Der Umstieg auf eine virtualisierte IT-Infrastruktur brachte die dringend benötigten Verbesserungen. In erster Linie wurde die Server-Architektur so flexibilisiert, dass sich die verschiedenen Services nicht mehr gegenseitig blockierten oder hohe Netzwerklasten verursachten. Weiter steigende Anforderungen können zudem jetzt sehr viel einfacher und schneller durch Hinzufügen zusätzlicher virtueller Maschinen aufgefangen werden.

Die Datensicherung funktioniert jetzt trotz der hohen Datenvolumina schnell und zuverlässig. Der Zeitaufwand für Vollbackups am Wochenende verkürzte sich von über zwei Tagen auf 12 Stunden und das Netzwerk der Produktivumgebung wird vom Backup nicht belastet.

Die Wiederherstellung von VMs oder einzelnen Dateien funktioniert reibungslos.

„Die neue Backup-Strategie auf Basis der virtualisierten Server-Architektur hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt“, sagt Schmachtel. „Die Trennung von Backup-Datei und Backup-Metadaten gibt uns die Möglichkeit, die gesicherten operativen Daten und die Daten des Backup-Servers auf zwei räumlich voneinander getrennten Systemen vorzuhalten. Veeam hat uns quasi ein Notfallrechenzentrum mitgeliefert.“

Schmachtel ist in diesem Zuge zum Veeam-Fan geworden: „Ich bin immer wieder überrascht von Veeams Kundensupport, der einen auch nach der Einführung und Installation ständig informiert. Auch wenn das Produkt einfach in der Handhabung ist, nehmen wir doch immer noch etwas Neues aus Webinaren mit. Das kannte ich vorher nicht. So macht Veeam das stiefmütterlich behandelte Thema Backup einfach und problemlos.“

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