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Die Essener Universitätsmedizin

Universitätsklinikum Essen macht seine IT mit Veeam fit für das neue Sicherheitsgesetz

Company:

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Mit ca. 1.700 Betten und rund 7.900 Beschäftigten ist die Essener Universitätsmedizin das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets.

Challenge:

Die umfassende und hochspezialisierte Patientenversorgung im UK Essen ist ohne IT-Systeme heute nicht mehr vorstellbar. Mit der bisher eingesetzten Datensicherungssoftware war es sehr aufwendig und kostspielig, eine hohe Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen sicherzustellen. Die IT-Organisation suchte daher nach einer leistungsfähigeren und wirtschaftlicheren Lösung für den Schutz ihrer virtuellen Infrastruktur.

Results:

  • Ständige Verfügbarkeit für IT-Anwendungen im Krankenhaus
  • Reduzierung des Administrationsaufwands und der IT-Kosten
  • Einhaltung von Anforderungen aufgrund des neuen IT-Sicherheitsgesetzes

Die Herausforderung

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Mit ca. 1.700 Betten in mehr als 70 Gebäuden ist die Essener Universitätsmedizin das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets. Aktuell behandeln die rund 7.900 Beschäftigten jährlich fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten.

Für die umfassende und hochspezialisierte medizinische Behandlung spielen IT-Systeme heute eine Schlüsselrolle. Anwendungen wie das Krankenhausinformationssystem müssen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung stehen. „Ein Ausfall zentraler IT-Anwendungen hätte enorme Auswirkungen auf die Patientenversorgung“, so Michael Nieporte, Systemadministrator in der IT-Abteilung des Universitätsklinikums. „Die internen Abläufe wie zum Beispiel die Dokumentation würden massiv gestört werden. Im schlimmsten Fall könnten vorübergehend keine Untersuchungen geplant und keine Operationen durchgeführt werden.“

Die IT-Organisation muss daher gewährleisten, dass alle kritischen IT-Systeme regelmäßig gesichert werden und sich bei Bedarf jederzeit sehr schnell wiederherstellen lassen. Mit der vorhandenen Datensicherungssoftware konnten die wachsenden Anforderungen der immer stärker virtualisierten IT-Umgebung jedoch nicht mehr erfüllt werden. „Wir betreiben mittlerweile über 600 virtuelle Maschinen in unserer VMware-Infrastruktur“, erklärt Michael Nieporte. „Mit der bisher eingesetzten Lösung konnten wir nur einen Bruchteil dieser Maschinen innerhalb des verfügbaren Backup-Zeitfensters sichern. Die Wiederherstellung von virtuellen Maschinen gestaltete sich sehr aufwendig und dauerte oft mehr als zwei Stunden. Zudem verursachte die Lösung relativ hohe Lizenzkosten.“

Das Universitätsklinikum suchte daher nach einer leistungsfähigeren und gleichzeitig wirtschaftlicheren Lösung, um Anwendungen und Daten jederzeit zuverlässig zur Verfügung zu stellen. Dabei ging es auch um gestiegene Anforderungen durch das neue IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland: Universitätskliniken zählen zu den sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ (KRITIS) im Bereich der medizinischen Versorgung und unterliegen daher besonderen Bestimmungen zum Schutz ihrer Informationstechnologie.

Die Veeam-lösung

Das Universitätsklinikum entschied sich für den Einsatz der Veeam® Availability Suite™. „Mit der Veeam-Lösung können wir die Verfügbarkeit unserer virtualisierten Infrastruktur sehr einfach und komfortabel sicherstellen und haben alle wichtigen Ressourcen und Kennzahlen immer im Blick“, betont Michael Nieporte.

Die hohe Verfügbarkeit der IT wird dabei jeden Tag wichtiger. Das Universitätsklinikum Essen gehört in Deutschland zu den Vorreitern im Bereich Digitalisierung und führt derzeit als eine der ersten Gesundheitseinrichtungen eine vollständig elektronische Patientenakte ein. Ärzte und Pflegekräfte benötigen daher jederzeit Zugriff auf alle wichtigen Anwendungen, in denen Patientendaten gespeichert werden. Zuverlässige digitale Workflows ermöglichen nicht nur eine bessere Behandlung, sondern vereinfachen auch die Dokumentation. So bleibt dem medizinischen Personal letztlich mehr Zeit für die Versorgung der Patienten.

Bereits bei der Einrichtung der Lösung profitierte das Universitätsklinikum von der einfachen Bedienbarkeit der Veeam Software. In kürzester Zeit konnten die Administratoren die Backup-Jobs für alle virtuellen Maschinen anlegen. Die Daten werden heute auf HPE-Servern mit direkt angeschlossenem Disk-Storage gesichert. Die Funktion Backup Copy von Veeam sorgt dafür, dass eine Kopie der Sicherungsdaten automatisch in einem zweiten Rechenzentrum gespeichert wird. Auf eine zusätzliche Bandsicherung verzichtet die IT-Organisation mittlerweile.

Im laufenden Betrieb hilft die Lösung der IT-Abteilung, Zeit für wichtigere Aufgaben zu sparen. „Wir profitieren im Alltag enorm von dem hohen Benutzerkomfort der Lösung“, berichtet Michael Nieporte. „Betreiber von virtuellen Maschinen können beispielsweise ihre VMs bei Bedarf selbstständig wiederherstellen – und dies innerhalb weniger Minuten. Einzelne gelöschte Dateien lassen sich über die verschiedenen Veeam Explorer sehr schnell auffinden und wieder zur Verfügung stellen. Unsere Helpdesk-Mitarbeiter können beispielsweise mit wenigen Klicks E-Mails oder andere Objekte aus dem Exchange-Postfach wiederherstellen, ohne dass sie dazu die Administratoren der Mail-Server einschalten müssen.“

Die Veeam-Lösung entlastet aber nicht nur die Administratoren, sondern reduziert auch die laufenden IT-Kosten spürbar. Im Gegensatz zu der bisher eingesetzten Lösung wird die Veeam Availability Suite nicht nach VMs oder Datenvolumen, sondern nach Sockeln lizenziert. Die reinen Lizenzkosten konnten so um rund 50 Prozent gesenkt werden. Zudem verringern die integrierten Komprimierungs- und Deduplizierungsfunktionen von Veeam den benötigten Speicherplatz für die gesicherten Daten. „Als Anwender profitieren wir sehr davon, dass Veeam in jedem Release die Storage-Effizienz der Lösung weiter verbessert“, unterstreicht Michael Nieporte. „So bietet Veeam als erster Hersteller eine umfassende Integration des Resilient File Systems (ReFS) von Windows Server 2016. Davon versprechen wir uns künftig eine noch höhere Performance und bessere Kapazitätsnutzung bei der Verarbeitung großer Datenmengen.“

Mit der Veeam-Lösung ist das Universitätsklinikum Essen schon heute auf die gestiegenen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit vorbereitet, die sich durch das neue IT-Sicherheitsgesetz ergeben. Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist die Einrichtung ein Teil der kritischen Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland (KRITIS). Ein Ausfall der medizinischen Versorgung hätte gravierende Auswirkungen auf das staatliche Gemeinwesen – daher muss das Klinikum seine IT-Umgebung künftig gemäß den Standards des neuen IT-Sicherheitsgesetzes absichern.

„Noch stehen nicht alle gesetzlichen Vorgaben fest – mit der Veeam-Lösung haben wir aber bereits jetzt eine solide Basis für ein zukunftsfähiges Sicherheitsund Verfügbarkeitskonzept gelegt“, erläutert Michael Nieporte. „Wir haben die Wiederherstellungszeiten für virtuelle Maschinen auf wenige Minuten reduziert und profitieren von deutlich kürzeren Wiederherstellungspunkten (RPOs). Unsere SQL-Server werden beispielsweise alle 15 Minuten gesichert – das Risiko von Datenverlusten wird dadurch minimiert. Zudem bietet Veeam die Möglichkeit, den gesamten Backup-Prozess durchgängig zu verschlüsseln – auch das ist eine Option, die uns bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Anforderungen hilft.“

Die Einhaltung der geforderten Sicherheits- und Verfügbarkeitsstandards kann das Klinikum mit Hilfe der Monitoring- und Reporting-Werkzeuge überwachen und dokumentieren. Dabei sorgen neue Funktionen zusätzlich für einen mittelbaren Schutz vor Cyber-Gefahren: „Die Veeam-Lösung warnt zum Beispiel, wenn überwachte VMs eine außergewöhnlich hohe CPU-Last aufweisen oder in kurzer Zeit auffällig große Datenmengen schreiben“, erklärt der Systemadministrator. „Auf diese Weise lassen sich Indizien für Attacken durch Ransomware erkennen und stoppen, bevor sie zu Ausfällen in der IT-Umgebung führen.“

Die Ergebnisse

  • Zuverlässige Verfügbarkeit für IT-Anwendungen im Krankenhaus
    Von der Patientenaufnahme bis zum Arztbericht hängen unzählige Arbeitsabläufe im Universitätsklinikum von der IT-Infrastruktur ab. Mit Veeam stellt die Einrichtung die ständige Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen sicher – und kann bei Bedarf alle virtuellen Ressourcen in kürzester Zeit wiederherstellen.
  • Reduzierung des Administrationsaufwands und der IT-Kosten
    Die einfache Bedienbarkeit der Veeam-Lösung entlastet die IT-Abteilung im Alltag. Gleichzeitig konnte das Universitätsklinikum mit dem Wechsel zu Veeam rund 50 Prozent Lizenzkosten sparen und die Storage-Auslastung optimieren.
  • Einhaltung von Anforderungen des neuen IT-Sicherheitsgesetzes
    Mit niedrigen RTOs und kurzen RPOs, End-to-End-Verschlüsselung und der umfassenden Überwachung der virtuellen Infrastruktur ist das Universitätsklinikum als KRITIS-Betreiber für die Anforderungen des neuen IT-Sicherheitsgesetzes gerüstet.
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