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Andritz Hydro GmbH

Company:

Die ANDRITZ HYDRO GmbH ist Teil der ANDRITZ AG und ein globaler Anbieter von elektro-mechanischen Systemen und Dienstleistungen für Wasserkraftwerke. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern für hydraulische Stromerzeugung. Andritz Hydro hat seinen Hauptsitz in Wien und 50 Niederlassungen in 20 Ländern weltweit.

Challenge:

  • Ausfallzeiten reduzieren
  • Ausfallsicherheit erhöhen und maschinelle und menschliche Fehler reduzieren
  • Sicherung auf Tape

Results:

  • Automatisierung manueller Prozesse
  • Einfache Bedienung
  • Hohe Ausfallsicherheit
  • Schnelle Wiederherstellung
  • Stressfrei in Disasterfällen

About TOTALe:

Die TOTALe Südwest GmbH ist ein Beratungsunternehmen für Konzeption, Planung und Umsetzung von IT-Projekten. Das 1999 gegründete Unternehmen aus Stuttgart legt seinen Schwerpunkt auf Server und Speichersysteme, Virtualisierung und Backup. TOTALe arbeitet in allen Bereichen eng mit seinen Partnern und Technologieführern wie IBM, VMware und Veeam zusammen.

Geschäftliche Herausforderungen

Die Andritz Hydro GmbH ist Teil der Andritz AG und ein globaler Anbieter von elektromechanischen Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke. In Ravensburg stellt das Unternehmen Hauptbestandteile von Turbinen her. Als Teil des Andritz Konzerns verwaltet dieser Standort zudem zentrale Infrastrukturdienste, verantwortet aber auch eigene IT-Dienste. Zu den eigenen Diensten gehört ein SAP-System, das für das stark projektorientierte Tagesgeschäft der ca. 450 Mitarbeiter geschäftsrelevant ist.

Um Ressourcen und Kosten zu sparen und um flexibler bei Erweiterungen und Änderungen zu sein, hat das Unternehmen im Jahr 2012 seine Server zu zwei Dritteln virtualisiert. Weil das Unternehmen auf Betriebssystem-Ebene eine heterogene Umgebung mit Microsoft- und Linux-Servern betreibt, entschied es sich beim Hypervisor für VMware vSphere. Seit der Migration besteht die IT-Architektur aus 3 physischen IBM- und HP-Servern, darunter ein Fileserver mit ca. 20 TB Daten. Die virtuelle Umgebung besteht aus 15 bis 20 VMs und läuft auf drei Hosts.

Auf der virtualisierten Umgebung läuft das SAP-System mit den geschäftskritischen Daten. Es ist das Herzstück für das Projektmanagement. Für diesen Teil des IT-Systems suchte das Unternehmen nach einer Disaster Recovery Lösung. Sie sollte alle Daten verlässlich bereithalten und auch bei einem Hardware-Ausfall schnellstmöglich und sehr einfach wieder zur Verfügung stellen. Dabei war für die IT-Verantwortlichen bei Andritz die Einfachheit der Bedienung ein wichtiges Auswahlkriterium. Die Lösung sollte so einfach sein, dass menschliche Fehler bei Wiederherstellung im Ernstfall weitgehend ausgeschlossen würden. 

Unabhängig von der Replizierung sollten alle Daten – ganz gleich ob von physischen oder virtuellen Servern - mit Blick auf die Langzeitsicherung direkt auf Tape gesichert werden. Dem Unternehmen war ein einheitliches Backup-System wichtig.

Die Veeam-Lösung

Die IT-Berater von TOTALe empfahlen eine klare Trennung von Backup und Replizierung. Um die Wiederherstellung im Disasterfall so schnell und verlässlich wie möglich zu gestalten, wurde die tägliche Replizierung der virtuellen Systeme mit Veeam® Backup & Replication™ umgesetzt.

Für das Backup aller Daten und die langfristige Vorhaltung von mindestens 20 Jahren wird weiterhin die bisher genutzte Backup-Software eingesetzt. „Durch die Teil- Virtualisierung besteht eine weitere Abstraktionsebene in der Systemlandschaft. Für uns wäre es aber nicht wirtschaftlich, die Backups der virtuellen Maschinen auf Festplattensystemen vorzuhalten. Deshalb sichern wir gleich alles auf Band“, erklärt Elmar Kiechle, IT-Administrator bei Andritz Hydro.

Mit Veeam Backup & Replication repliziert Andritz jede Nacht das SAP-System sowie unterstützende Systeme und Anwendungen inklusive der geschäftsrelevanten Daten. Binnen eineinhalb Stunden schaffen sie damit ein eins zu eins repliziertes System auf einer räumlich getrennten Hardware. „Die Alternative zu Veeam waren anwendungsspezifische Lösungen zur Replikation“, erklärt Franz Mattes, Vertriebsbeauftragter. „Sie waren jedoch nicht in der Lage, bestimmte Daten wie etwa Anwendungsprotokolle, mit zu replizieren.

Es wäre viel zu aufwändig gewesen, so eine vollständige Sicherung für den Katastrophenfall zu erstellen beziehungsweise sie bei einem Ausfall wieder in Betrieb zu nehmen.“ Mit Veeam ist es egal, um welche Systeme es sich handelt. „Veeam kopiert sie so wie sie sind. Das spart uns eine Menge Arbeit und wir haben eine standardisierte Lösung, die manuelle Prozesse automatisiert“, sagt Franz Mattes.

Andritz Hydro verfügt jetzt über ein eigenes Notfallsystem mit tagesaktuellem Datenstand, das bei einem Ausfall von Hard- oder Software jederzeit hochgefahren werden kann. Das komplette System ist dann im zuletzt replizierten Zustand und innerhalb von einer halben Stunde wieder verfügbar. Die meiste Zeit nimmt dabei die Verifikation des SAP-Dateisystems in Anspruch.

Das Ergebnis

Im Gegensatz zu früher benötigt Andritz im Fall einer Notfallwiederherstellung keine spezifischen Fachkenntnisse mehr, wie Elmar Kiechle bestätigt: „Das System kann einfach auf Knopfdruck hochgefahren werden, ohne dass wir Hand anlegen müssen. In einer Stresssituation wie einem Ausfall ist das Gold wert und eine große Entlastung für uns.“

Im Disasterfall ist das manuelle Abarbeiten von Aufgaben nicht mehr notwendig; damit wurde die Fehleranfälligkeit stark reduziert. Das komplette System ist im zuletzt replizierten Zustand stets wieder verfügbar.

Das Aufsetzen des Notfallsystems trotz des heterogenen Umfelds ist mit Veeams Replikationslösung sehr einfach und automatisiert viele Schritte.

Andritz behält mit dieser Lösung das Backup auf Band bei und sichert alle Daten einheitlich und direkt auf Magnetband für eine langfristige und wirtschaftliche Datensicherung.

Zukunft

Die Tape-Lösung sichert jeweils nach Anwendung mehrmals täglich inkrementell und einmal über Nacht. Bei einem Notfall während der Produktionszeit müsste Andritz die temporären Daten aus dem Tape-Backup wiederherstellen. „Diese Daten könnte man dann für eine möglichst zeitgenaue Datenwiederherstellung zusätzlich zu den mit Veeam replizierten Daten einspielen“, erklärt Franz Mattes. Um eine manuelle Wiederherstellung aus dem Tape-Backup zu vermeiden und bei einem Disasterfall ein eng getaktetes RPO zu haben, wird Andritz die Replikation mit Veeam auf ihren Einsatz am Tag testen. „Bei dem Test wird es uns darum gehen, ob die Produktionsumgebung belastet wird. Hier sehen wir aber bis dato keine Probleme“, sagt Elmar Kiechle. Dies würde dann im Fall der Fälle ein zusätzliches Zurückholen von temporären Daten aus dem Tape-Backup vermeiden können.

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