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Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

Die FHNW vergibt Bestnoten für Veeam Backup & Replication

Company:

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ist im Jahr 2006 durch den Zusammenschluss von neun Fachhochschulen in den Kantonen Aargau, Basel- Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn entstanden. Seitdem hat sich die FHNW als eine der führenden und innovationsstärksten Fachhochschulen der Schweiz etabliert. Über 10.000 Studierende besuchen heute die neun Hochschulen des Verbunds. Betreut werden sie dabei von fast 2.000 Mitarbeitenden in Lehre und Verwaltung.

Challenge:

Mit der zunehmenden Virtualisierung der Serverlandschaft in der FHNW stieg auch der Aufwand für das Backup und Recovery von virtuellen Maschinen. Die bisher eingesetzten, agentenbasierten Verfahren konnten mit dieser Entwicklung nicht mehr Schritt halten. Die ITOrganisation kämpfte sowohl mit der sehr komplexen Administration als auch mit Qualitäts- und Stabilitätsproblemen.

Results:

  • Einfaches Backup- Management
  • Zuverlässiger Schutz vor Datenverlust
  • Perfektes Zusammenspiel mit dem HP Storage

Die Herausforderung

Ohne IT-Systeme ist der Betrieb der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) heute nicht mehr vorstellbar. Die über 10.000 Studierenden in den insgesamt neun Hochschulen des Verbundes benötigen zuverlässigen Zugang zu zahlreichen Fachanwendungen, um ihre Diplom-, Bachelor- und Master-Studiengänge erfolgreich absolvieren zu können. Ebenso sind die fast 2.000 Mitarbeitenden in Lehre und Verwaltung täglich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Applikationen angewiesen.

Die IT-Landschaft der FHNW ist daher in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Im Hauptrechenzentrum in Wettingen betreibt die IT-Organisation heute rund 900 unterschiedliche Serversysteme. 90 Prozent dieser Server sind mit VMware vSphere virtualisisert, darunter viele geschäftskritische Anwendungen wie SAP, SharePoint und die Hochschulverwaltungssoftware. Jedes Jahr steigen die Datenmenge und die Anzahl der virtuellen Systeme um rund 30 Prozent an.

Eine große Herausforderung für die IT-Organisation war bisher das Backup der virtuellen Maschinen: „Wir behandelten die virtuellen Systeme zunächst wie physische Server und sicherten sie mit agentenbasierten Verfahren“, berichtet Patrick Gebhard, System Engineer im Team Systembetrieb der FHNW. „Der manuelle Konfigurationsaufwand war allerdings enorm und von unserer Abteilung irgendwann nicht mehr zu leisten. Zudem gab es Qualitätsprobleme, da die Backup-Jobs oft nicht fehlerfrei abliefen.“

Die IT-Organisation suchte daher eine möglichst einfache und sichere Lösung, um die virtuellen Maschinen der FHNW zuverlässig zu sichern und bei Bedarf schnell wiederherzustellen.

Die Veeam-Lösung

„Der VMware-Partner der FHNW empfahl der IT-Organisation, für das Backup der virtuellen Maschinen Veeam® Backup & Replication™ zu nutzen. Das Produkt ist heute die weltweit am häufigsten eingesetzte Lösung für die Sicherung und Wiederherstellung virtualisierter Anwendungen und Daten in Umgebungen mit VMware vSphere und Microsoft Hyper-V. Mit Technologien wie Instant VM Recovery® ermöglicht Veeam Backup & Replication, ausgefallene virtuelle Maschinen innerhalb weniger Minuten wieder zur Verfügung zu stellen.

„Wir haben zunächst die kostenfreie Testversion von Veeam Backup & Replication installiert und waren sofort von der einfachen Bedienung begeistert“, berichtet Patrick Gebhard. „In wenigen Stunden konnten wir eine Backup-Lösung für unsere gesamte virtuelle Umgebung einrichten. Mit Veeam entfallen die vielen manuellen Arbeitsschritte - stattdessen ist jetzt beim Aufsetzen einer neuen virtuellen Maschine die Datensicherung automatisch integriert.“ Die IT-Organisation konnte sich außerdem davon überzeugen, dass der Restore virtueller Maschinen tatsächlich sehr zuverlässig funktioniert.

„Für uns war die Zuverlässigkeit der Lösung das Schlüsselargument bei unserer Entscheidung für Veeam Backup & Replication“, sagt der System Engineer. „Den Veeam- Slogan ‚It just works!’ konnten wir in der Praxis von Anfang an bestätigen.“

Bei der Implementierung der neuen Backup-Lösung profitierte die IT-Organisation besonders vom guten Zusammenspiel mit der vorhandenen HP Storage-Infrastruktur. Die FHNW nutzt als Shared Storage im zentralen Rechenzentrum ein SAN auf Basis von HP 3PAR-Technologie. Die Backups der virtuellen Maschinen werden auf einem Disk- Array des Typs HP P2000 G3 an einem zweiten Rechenzentrumsstandort gesichert.

„Ein großer Vorteil der Veeam-Technologie ist, dass wir damit Backups direkt von SAN Snapshots des HP 3PAR-Systems erstellen können“, erklärt Patrick Gebhard. „Damit erreichen wir eine sehr hohe Dichte von Recovery Points, ohne die Performance unserer Produktivumgebung zu beeinträchtigen.“ Der Veeam Explorer™ for Storage Snapshots kombiniert dazu die Snapshot-Verfahren der virtuellen Umgebung und der Storage- Infrastruktur. Bei jedem Backup-Job wird zunächst ein VM-Snapshot über VMware vSphere erstellt und dann ein Storage-Snapshot in der SAN-Umgebung. Der Hypervisor- Shapshot wird anschließend sofort wieder aufgelöst. Die Veeam-Lösung nutzt nun den Storage-Snapshot als Quelle für das Backup der virtuellen Maschine. Mit diesem Ansatz stellt Veeam sicher, dass das Backup keine Auswirkungen auf die Leistung der produktiven virtuellen Maschinen und Anwendungen hat. Zudem lassen sich Backup-Fenster damit drastisch verkleinern und Recovery-Punkte in sehr kurzen Zeitabständen festlegen.

Für die Sicherung der virtuellen Maschinen am zweiten Rechenzentrumsstandort nutzt die FHNW die Option Reverse Incremental Backup von Veeam Backup & Replication. Bei diesem Verfahren werden alle Änderungen an den virtuellen Maschinen direkt im Full Backup gespeichert, nachdem die ersetzten Datenblöcke zuvor in Reverse Incremental Backup Files gesichert wurden. Damit steht der IT-Organisation immer ein aktuelles Full-Backup zur Verfügung. „Wir können so eine Incremental Forever- Strategie fahren und die Netzwerklast erheblich reduzieren, da keine regelmäßigen Full-Backups mehr notwendig sind“, unterstreicht der System Engineer. Durch das Reverse Incremental-Verfahren ist der letzte Stand einer VM bei Bedarf sofort verfügbar. Frühere Sicherungszeitpunkte aus den letzten 30 Tagen lassen sich jederzeit aus den Reverse Incremental Backup Files wiederherstellen. Und falls noch ältere Systemzustände benötigt werden, greift die IT-Organisation auf die Bandsicherung zurück: Einmal im Monat werden die Daten des Disk-Arrays auf Tape gesichert.

Neben der automatischen Sicherung mit Veeam Backup & Replication stellt die IT-Abteilung den Administratoren der virtuellen Maschinen auch ein einfach zu bedienendes Tool für Ad-Hoc-Backups zur Verfügung. Mit VeeamZIP™ können Anwender manuelle VM-Backups im laufenden Betrieb erstellen - beispielsweise nach Software-Updates auf der virtuellen Maschine. Die Backup-Dateien lassen sich dann auf einem beliebigen Datenträger wie zum Beispiel einem USB-Stick speichern und zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit wieder auf dem Hypervisor einspielen.

„Mit den Lösungen von Veeam können wir alle unsere Backup-Anforderungen in der virtuellen Welt optimal abdecken“, resümiert Patrick Gebhard. „Nach der Virtualisierung unserer Exchange-Server wollen wir künftig auch den Veeam Explorer für Microsoft Exchange einsetzen. Damit sind wir dann sogar in der Lage, unsere Exchange-Backups gezielt zu durchsuchen und einzelne Objekte granular wiederherzustellen. Bei mehr als zwei Millionen E-Mails, die jeden Tag bei uns ein- und ausgehen, versprechen wir uns von dieser Lösung einen enormen Business-Nutzen. A propos … in diesem Zusammenhang möchte ich noch eine weitere Funktion von Veeam erwähnen, die wir jetzt einsetzen: den Sharepoint Explorer, den wir in vielerlei Hinsicht sehr schätzen. Nicht zuletzt konnten wir damit ordentlich Lizenzkosten sparen.”

Ergebnisse

Einfaches Backup-Management:
Die bisher eingesetzten, agentenbasierten Backup-Verfahren waren für die schlanke IT-Organisation nicht mehr zu managen und boten außerdem nicht die benötigte Stabilität. Mit Veeam Backup & Replication gelingt es den zwei verantwortlichen Mitarbeitern der FHNW, alle Prozesse rund um die Sicherung und Wiederherstellung von über 790 virtuellen Maschinen effizient zu verwalten.

Zuverlässiger Schutz vor Datenverlust:
Die vSphere-Umgebung der FHNW umfasst heute rund 110TB Terabyte an Daten. Mit der Veeam-Lösung stellt die IT-Organisation sicher, dass alle virtualisierten Daten und Anwendungen bei Bedarf jederzeit wiederhergestellt werden können. Eine beschädigte oder defekte VM lässt sich per Knopfdruck innerhalb kürzester Zeit wieder im vollen Funktionsumfang zur Verfügung stellen.

Perfektes Zusammenspiel mit dem vorhandenen HP-Storage:
Der Veeam Explorer für Storage Snapshots arbeitet mit dem HP 3PAR-System zusammen und ermöglicht eine schnelle und effiziente Wiederherstellung auf Objekt- Ebene aus Storage-Snapshots. „Wir hatten zuvor bereits versucht, diese Lösung mit HP Data Protector umzusetzen, sind daran aber gescheitert“, sagt Patrick Gebhard. „Mit Veeam war die Sache in weniger als zwei Stunden eingerichtet.“

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