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Fehlertolerante Datensicherungsstrategie
C. Josef Lamy GmbH

Fehlertolerante Datensicherungsstrategie

Mit dem Feature Instant VM Recovery können wir eine VM in wenigen Minuten direkt aus dem Backup heraus starten. Uns sind schon einmal zwei Platten eines RAIDs kurz nacheinander ausgefallen, aber mit Veeam war selbst dieser Doppelausfall kein Problem.

Unternehmen:

Lamy ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das 1930 von C. Josef Lamy in Heidelberg gegründet wurde. Seit 1952 gibt es die Marke LAMY, die ihre Innovationskraft bereits im ersten Jahr mit der völlig neuartigen Füllhalter-Serie LAMY 27 bewies. Und 1966 wurde dann mit dem LAMY 2000 die unverwechselbare Formensprache von Lamy, das Lamy Design, aus der Taufe gehoben. Mit einer Jahresproduktion von über 6 Millionen Schreibgeräten und einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro ist Lamy heute nicht nur Marktführer in Deutschland, sondern gehört auch zu den deutschen Designmarken, deren Produkte weltweit eine Sonderstellung einnehmen.

Branche:

Manufacturing

Herausforderung:

  • Disaster Recovery-Zeiten von mehr als 48 Stunden reduzieren
  • Ausfallsicherheit gegenüber menschlichen und maschinellen Fehlern erhöhen
  • Eine wirtschaftliche Lösung für sowohl Backup als auch Replikation aufbauen

Die Ergebnisse:

  • Ausfallsicherheit durch fehlertolerantes System
  • Schnellere und bessere Notfallwiederherstellung mit Instant VM Recovery
  • Preiswerte 2-in-1-Lösung für Backup und Replikation
  • Einfache Bedienung (Logische Struktur und übersichtliches Userinterface)

Über Idicos:

Das EDV Unternehmen idicos GmbH ist seit über zehn Jahren auf das Thema Server- und Client-Virtualisierung spezialisiert. Die Experten beraten Unternehmen bei der Planung und dem Aufbau von virtuellen Infrastrukturen und bieten sowohl IT-Support als auch Schulungen an. Die idicos GmbH ist langjähriger Partner von VMware und Fujitsu.

Geschäftliche Herausforderung

Lamy gehört wohl zu den bekanntesten Herstellern von Schreibgeräten in Deutschland. Insgesamt zählen inzwischen mehr als 200 Produkte zum Sortiment. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt 300 Mitarbeiter in Heidelberg. Dort befindet sich auch das firmeneigene Rechenzentrum, das von der IT-Abteilung Prozess- & IT-Management sowie unterstützend von der idicos GmbH betreut wird. Im Jahr 2008 übernahm das EDV Unternehmen die vollständige Virtualisierung der Serverinfrastruktur von Lamy und setzte 2010 die Virtualisierung der Desktop PCs um.

Der Schritt hin zur Virtualisierung begann im Jahr 2008 als die Serverarchitektur, bestehend aus 20 physischen Windows-Servern, ausgetauscht werden sollten. Wirtschaftliche Gründe bewegten das Unternehmen dazu, neue Wege zu gehen. „Jeder Server kostet 1.000 Euro alleine für Strom im Jahr. Bei 25 benötigten Servern war das Grund genug, sich für eine virtualisierte Umgebung zu entscheiden. Und wir sprechen noch nicht über Kostenpunkte wie Wartung und Neuanschaffungen“, berichtet Albin Schänzle, Leiter Prozess- und ITManagement bei Lamy.

Im Zuge der Umrüstung wurde die Zahl der physischen Server auf zunächst drei reduziert. Dabei kamen leistungsstarke PRIMERGY RX300 Server von Fujitsu als Hypervisoren zum Einsatz. Auf Basis von VMware vSphere wurden darauf zu Beginn 25 virtuelle Maschinen mit geschäftsrelevanten Serveranwendungen wie Lotus Domino von IBM sowie der File-Server eingerichtet. Nach einem Jahr kam ein vierter Hypervisor hinzu. In einem weiteren Schritt virtualisierte Lamy im Jahr 2010 auch alle 180 Windows-PC-Arbeitsplätze. Auch dies geschah im Zuge von Hardware-Erneuerungen, um den finanziellen und administrativen Aufwand zu reduzieren.

Neben den wirtschaftlichen Aspekten lag eine wichtige Herausforderung darin, die Systeme ausfallsicher zu gestalten. Die damals genutzte Software Tivoli Storage Manager von IBM hätte bei einem Ausfall etwa 48 Stunden für die Notfallwiederherstellung auf Ersatzhardware gebraucht. Dieser Zeitrahmen wurde den geschäftlichen Anforderungen von Lamy nicht mehr gerecht. Darüber hinaus war das immanente Ausfallrisiko realer Server für die Anforderungen des Produktivbetriebes inzwischen nicht mehr tolerierbar. Um diesen Problemen zu begegnen, musste die Backup- und Recovery-Strategie überdacht werden.

Die Veeam-Lösung

Für die virtuelle Umgebung riet Dr. Michael Melter, Geschäftsführer der idicos GmbH zu VMware. Um alle Vorteile aus der Systemumstellung zu ziehen, musste folglich auf eine entsprechende Datensicherungslösung umgestellt werden. Michael Melter sah sich dafür verschiedene Möglichkeiten an, darunter auch vRanger von Quest Software. „Die Features schienen gleichauf mit Veeam® zu sein. Das Recovery lief bei Veeam aber deutlich stabiler. Außerdem bestach Veeam mit der intuitiven Struktur der an Microsoft Softwareprodukte angelehnten Benutzeroberfläche.“

Zudem verlangte vRanger für die Replikationsfunktion eine gesonderte Lizenz. „Damit wäre es teurer geworden“, so Melter. „Mit Veeam haben wir eine 2-in-1 Lösung für Backup und Replikation gefunden. Zwar spiegeln wir die Daten inzwischen sogar synchron mittels einer Storagevirtualisierungslösung, aber für die Zeit vor diesem erneuten Ausbau der Anlage war die Zusatzfunktionalität der Replikation ein wesentliches Entscheidungskriterium für uns“, erklärt Albin Schänzle, der IT-Leiter von Lamy. Zuletzt überzeugte die Kombination von Veeam und VMware: „Die Features sind sehr eng aufeinander abgestimmt – es gibt keine bessere Kombination“, sagt Michael Melter.

Lamy sichert nun täglich alle geschäftskritischen Daten mit Veeam Backup & Replication™. Im Drei-Stunden-Takt wird eine inkrementelle Sicherung von ca. zwei TB VM Daten vorgenommen. Beim umgekehrt inkrementellen Backup über Nacht werden durchschnittlich 15 TB innerhalb von zwei Stunden gesichert. Dass Veeam das Hypervisorgestützte umgekehrt inkrementelle Sicherungsverfahren anbietet, war auch ein starker Punkt für diese Lösung. Sie haben dadurch immer eine handliche Vollsicherung, die das System ‚on the fly’ berechnet, obwohl es vom Transfervolumen jeweils nur ein inkrementelles Backup ist“, betont Melter.

Mit der LAN-freien Sicherung durch Veeam umgeht Lamy die Belastung des Netzwerks. Die tägliche Sicherung läuft also nicht über das LAN, sondern über das leistungsstärkere SAN (Storage Area Network). Dabei werden die Daten bereits komprimiert und dedupliziert. Zudem werden die Hypervisoren und damit der Produktivbetrieb nicht belastet und die Sicherung beschleunigt. Sie kann ohne Einschränkungen auch während des Arbeitstages laufen.

Nicht geschäftskritische Daten sichert Lamy im wöchentlichen Backup-Zyklus. Das Festplattensystem hält alle Daten 90 Tage lang vor, bevor sie langfristig in einer Fujitsu Tape Library gesichert werden. „Wir müssen nur noch dafür Sorge tragen, dass das Tape ganz klassisch jeden Freitag in den Tresor kommt. Mehr menschliche Fehlerquellen gibt es faktisch nicht mehr“, so Albin Schänzle.

Auf physischer Seite sind die Server nun in unterschiedlichen Brandabschnitten angelegt. Kommt es zu einem Hardwareausfall, sind alle Daten durch Veeam Replication vollständig auf einem zweiten, identischen System verfügbar. Der Server kann in diesem Fall im zuletzt replizierten Zustand auf Knopfdruck hochgefahren werden. Dazu nutzt Lamy die Funktion Instant VM Recovery von Veeam Backup & Replication.

Dasselbe gilt für den Ausfall einer VM. „Dies ist ein überzeugender Vorteil von Veeam. Uns sind schon einmal zwei Platten eines RAIDs kurz nacheinander ausgefallen, aber mit Veeam war selbst dieser Doppelausfall kein Problem“, erklärt Albin Schänzle.

Das Ergebnis

Lamy hat mit Veeam eine schnellere und bessere Notfallwiederherstellung erzielt. Die Wiederherstellung einer VM würde im Desaster-Fall durch Instant VM Recovery nur 5-10 Minuten betragen.

Durch das inkrementelle Sichern im Drei-Stunden-Takt und das synthetische Full Backup kann Lamy zu jedem Zeitpunkt auf ein umfassendes Backup aller geschäftsrelevanten Daten zurückgreifen. Selbst nach hypothetischem Totalverlust und auf fabrikneuer Hardware. So wurde die Ausfallsicherheit signifikant erhöht.

Die preiswerte 2-in-1-Lösung für Backup und Replikation ermöglicht einen Zugriff auf alle relevanten Daten, auch wenn die Hardware einmal ausfallen sollte. Damit verfügt Lamy über ein fehlertolerantes System.

Die einfache Bedienung durch die Windows-ähnliche Benutzeroberfläche und logische Struktur machen es dem Nutzer möglich, mit dem neuen System zu recht zu kommen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

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