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What's New in Veeam Backup & Replication 9.5

Veeam® Backup & Replication™ 9.5 Update 4 ist Teil der Veeam Availability Suite™ und hilft Ihnen, Verfügbarkeit für ALL Ihre virtuellen, physischen und cloudbasierten Workloads zu erreichen. Über eine zentrale Management-Konsole können Sie die schnelle, flexible und zuverlässige Sicherung, Wiederherstellung und Replikation all Ihrer Anwendungen und Daten verwalten, sodass Sie sich von herkömmlichen Backup-Lösungen endgültig verabschieden können. Im Folgenden werden die wichtigsten neuen Features und Funktionalitäten der jeweiligen Releases aufgeführt.

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4b: What’s new?

Plattformunterstützung
  • Unterstützung für Microsoft Windows 10 May 2019 Update und Microsoft Windows Server Version 1903 als Gast-VMs und für die Installation von Veeam Backup & Replication und seinen Komponenten.
  • Unterstützung für Microsoft Windows 10 May 2019 Update und Microsoft Windows Server Version 1903 durch Veeam Agent for Windows 3.0.2 (im Update enthalten)
  • Unterstützung für Linux Kernel Version 5.0 durch aktualisierten Veeam Agent for Linux 3.0.2 (im Update enthalten)
  • Unterstützung für Ubuntu-Distributionen 19.04, SLES 15 SP1, RHEL 8 und openSUSE Leap 15.1 in der Agentenmanagement-Funktionalität von Veeam Backup & Replication
  • Kompatibilität mit VMware vCloud Director 9.7 auf Ebene des vorhandenen Update-4-Features. Vorbereitet für VMware vSphere 6.5 U3 basierend auf dem Pre-Release-Build. Zur offiziellen Bestätigung der Unterstützung muss der GA-Build (allgemein verfügbares Release) noch vollständigen Regressionstests unterzogen werden. Aktualisierte Angaben mit der offiziellen Unterstützungsbestätigung folgen je nach den Ergebnissen dieser Tests.
  • Vorbereitet für VMware vSphere 6.7 U3 basierend auf dem Pre-Release-Build. Zur offiziellen Bestätigung der Unterstützung muss der GA-Build (allgemein verfügbares Release) noch vollständigen Regressionstests unterzogen werden. Aktualisierte Angaben mit der offiziellen Unterstützungsbestätigung folgen je nach den Ergebnissen dieser Tests.
Anwendungsunterstützung
  • Unterstützung für Oracle 19c auf Linux für RMAN-basierte und OCI-basierte anwendungsspezifische Verarbeitung, Redo-Log-Backup und Veeam Explorer für Oracle in den meisten Konfigurationen. Da Oracle 19c erst seit Kurzem verfügbar ist, sind die Tests mit DataGuard- und RAC-Konfigurationen noch nicht abgeschlossen. Aktualisierte Angaben mit der offiziellen Unterstützungsbestätigung folgen je nach den Ergebnissen dieser Tests.
  • Unterstützung für Oracle 19c auf Windows für RMAN-basierte und OCI-basierte anwendungsspezifische Verarbeitung, Redo-Log-Backup und Veeam Explorer für Oracle nur in einfachen Konfigurationen. Da Oracle 19c erst seit Kurzem verfügbar ist, müssen komplexere Konfigurationen (DataGuard, RAC, ASM, Pluggable DB, Flashback, virtuelle Konten) erst noch getestet werden. Aktualisierte Angaben mit der offiziellen Unterstützungsbestätigung folgen je nach den Ergebnissen dieser Tests.
Cloud-Integrationen
  • Die Liste der unterstützten Amazon AWS-Regionen wird in Veeam Backup & Replication ab sofort regelmäßig über den Veeam-Update-Server aktualisiert. Neue Regionen werden verfügbar, sobald die Veeam-Qualitätssicherung die Kompatibilität mit weiteren Amazon-Regionen bestätigt hat. Für diese Funktionalität muss die automatische Prüfung auf Produkt-Updates aktiviert sein. Dazu aktivieren Sie bitte das Kontrollkästchen Check for product and hypervisor updates periodically in den Benachrichtigungseinstellungen (Notification).
Storage-Integrationen
  • Unterstützung für Dell EMC Unity OE Version 4.5.
  • Der proprietäre NFS-Client ist jetzt mit dem Universal-Storage-API-Plug-in von Western Digital IntelliFlash (ehemals Tegile) kompatibel. Das Plug-in wird zusammen mit dem Release von Update 4b allgemein verfügbar sein.

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4: What‘s New?

Native Unterstützung für Objektspeicher mit Veeam Cloud Tier

Veeam Cloud Tier bietet ein Scale-out Backup Repository mit unbegrenzten Kapazitäten für die langfristige Datenaufbewahrung – dank nativer, kostengünstiger Objektspeicherintegration mit Amazon S3, Azure Blob Storage, IBM Cloud Object Storage sowie zahlreichen S3-kompatiblen Serviceprovidern oder lokalen Speicherangeboten.

Veeam Cloud Tier wird innerhalb des Scale-out Backup-Repository (SOBR) als neue Storage Tier implementiert, genauer: als Capacity Tier. Die Konfiguration erfolgt über eine Regel, mit der Backup-Dateien, die das Wiederherstellungsfenster auf Bedienerseite verlassen, automatisch in den Objektspeicher verschoben werden. Dazu gibt es die Option, die ältesten Backup-Dateien schneller zu verschieben, wenn auf dem Performance Tier von SOBR kein Speicherplatz mehr frei ist.

Im Public-Cloud-Objektspeicher können Ihre Daten mit optionaler quellseitiger Verschlüsselung (AES 256-Bit) geschützt werden.

Die Objektspeicher-Integration von Veeam bietet Ihnen die folgenden einzigartigen Vorteile:

  • Transparenz: Backups, die in den Objektspeicher übertragen wurden, bleiben für alle Veeam-Funktionalitäten transparent zugänglich und sind für eine Wiederherstellung direkt aus dem Objektspeicher und ganz ohne Staging verfügbar.
  • Platzeffizienz: Backup-Dateien werden nicht nur quellseitig komprimiert, sondern auch unbegrenzt inkrementell in den Objektspeicher verschoben, um eine Duplizierung in mehreren vollständigen Backups zu vermeiden. Das bedeutet also: quellseitige Deduplizierung.
  • Bandbreiteneffizienz: Während der Wiederherstellung wird Egress-Traffic aus dem Objektspeicher minimiert: Statt alle Blöcke aus dem Objektspeicher zu ziehen, werden nur die passenden Blöcke aus der nächsten verfügbaren Backup-Datei lokal auf dem Performance Tier gelesen. Das verringert die Kosten der Wiederherstellung.
  • Selbstständigkeit: Verschobene Backups sind selbstständig und nicht von externen Katalogen oder Metadaten abhängig. So können sie sogar importiert werden, wenn der lokale Backup-Server sowie seine Konfiguration und Datenbank einmal nicht mehr zugänglich sind.
  • Keine Beschränkung auf einen bestimmten Anbieter: Archivierte Backups können in Zukunft jederzeit aus dem Objektspeicher importiert und wiederhergestellt werden. Dafür steht die kostenlose Veeam Backup & Replication Community Edition zur Verfügung, für die keine Veeam-Lizenz erforderlich ist. Wir nehmen Ihre Daten nicht als Geisel.
  • Keine Zusatzkosten: Anders als Anbieter von Sekundärspeicher-Appliances nutzt Veeam kein Pro-TB-Abonnementmodell für das Verschieben von Daten in den Objektspeicher. Wir erheben keine Cloud-Steuern!

Für den Zugriff auf den Cloud Tier von SOBR ist die Enterprise Edition erforderlich.

Erweiterte Wiederherstellungsoptionen nach AWS und Azure Stack mit Veeam Cloud Mobility

Mit Veeam Cloud Mobility lassen sich ALLE lokalen oder cloudbasierten Workloads ganz einfach und schnell nach Amazon AWS, Microsoft Azure und Azure Stack portieren und wiederherstellen. So sorgen Sie für ununterbrochene Business Continuity und Verfügbarkeit in der ganzen Hybrid-Cloud-Umgebung:

  • Direkte Portierbarkeit von Workloads über Private, Hybrid und Public Clouds hinweg
  • Wiederherstellung direkt in die Cloud für mehr Business Continuity
  • Nutzung der Test- und Entwicklungsszenarien der Public Cloud möglich

In Update 4 wird Veeam Cloud Mobility zusätzlich zum bereits veröffentlichten Direct Restore to Microsoft Azure durch folgende Features ergänzt:

Direct Restore to AWS ermöglicht Cloud-Wiederherstellungen für Veeam-Backups, um die Ressourcenzuweisung zu optimieren und Kosten zu verringern. Sie können Backups von Windows- und Linux-basierten VMs, physischen Servern und Workstations als AWS EC2 VM wiederherstellen, einschließlich Amazon Government Cloud und Amazon China. Dieses Feature umfasst eine integrierte UEFI-zu-BIOS-Umwandlung, d. h. moderne Windows-Workstations können direkt nach AWS EC2 wiederhergestellt werden (was UEFI nicht unterstützt).

Direct Restore to Microsoft Azure Stack basiert auf der bewährten Engine für Direct Restore to Microsoft Azure, damit Sie Backups von Windows- und Linux-basierten VMs, physischen Servern und Workstations als IaaS-VM (Infrastructure-as-a-Service) nach Microsoft Azure Stack wiederherstellen können. Gemeinsam mit den Veeam Agents stellt diese Funktionalität eine vollständige Backup-Lösung für Microsoft Azure Stack-IaaS-VMs dar.

Mehr Sicherheit und Compliance mit Veeam DataLabs

Veeam DataLabs besteht aus einer Reihe leistungsstarker Features, mit denen IT-Profis und Entwickler Workloads in einer isolierten Umgebung testen können, um Updates und Patches zu überprüfen, nach Sicherheitslücken zu suchen, die Compliance sicherzustellen und die Wiederherstellbarkeit der Veeam-Backups zu bestätigen. Veeam DataLabs hieß bislang Virtual Lab und erhält mit Update 4 neue Funktionalitäten, mit denen mehr Sicherheit, Compliance und einheitlichere IT-Abläufe erreicht werden.

Staged Restore bietet Unternehmen die Möglichkeit, erforderliche Änderungen am Datenbankinhalt oder an Anwendungs-/Betriebssystemeinstellungen vorzunehmen, bevor eine VM in die Produktivumgebung wiederhergestellt wird. Dies geschieht durch Starten des erforderlichen Wiederherstellungspunkts in einem DataLab direkt aus den Backup-Dateien. Die Änderungen werden beibehalten, aber es wird ein spezielles Skript im Gast-Betriebssystem ausgeführt. Der veränderte Status wird schließlich in die Produktivumgebung verschoben, wo die Wiederherstellung abgeschlossen wird. Anwendungsbereiche für Staged Restore:

  • Einhaltung des „Rechts auf Vergessenwerden“ im Rahmen der DSGVO, da dieselben Anwendungen oder Skripts genutzt werden können, die auch für das Löschen persönlicher Daten in den Produktivsystemen vorgesehen sind.
  • Vereinheitlichung der IT-Abläufe, da Administratoren die erforderlichen Änderungen der Betriebssystemeinstellungen (z. B. IP-Adresse, DNS oder Firewall) vornehmen, Anwendungen installieren oder entfernen oder andere Maßnahmen durchführen können, damit die VM den Anforderungen der Zielumgebung entspricht, noch bevor sie dort wiederhergestellt wird.

Für den Zugriff auf Staged Restore ist die Enterprise Edition erforderlich.

Secure Restore ermöglicht es Unternehmen, innerhalb von Backups auf Imageebene Gastdateisysteme auf Malware wie Computerviren oder Ransomware zu überprüfen, bevor sie die Dateien in die Produktivumgebung wiederherstellen. Dies wird durch Bereitstellen von Platten auf dem Mount-Server erreicht, der mit dem Backup-Repository verbunden ist. Durch eines der unterstützten Programme wird auf dem Mount-Server eine Virenprüfung ausgelöst. Anwendungsbereiche für Secure Restore:

  • Erkennung „schlafender“ Ransomware im ausgewählten Wiederherstellungspunkt, um diese Schadsoftware nicht mit der VM wiederherzustellen und Angriffe zu vermeiden.
  • Überprüfung von Backups aus Außen- und Zweigstellen (ROBO) mit weniger IT-Kontrolle vor der Wiederherstellung ins HQ-Rechenzentrum in ROBO-Disaster-Recovery-Szenarien.
  • Scan des Wiederherstellungspunkts mit einem anderen Virenschutzprogramm als dem, das auf den VMs installiert ist, um seltene oder neue Malware zu erkennen.

Secure Restore unterstützt standardmäßig Microsoft Windows Defender, Symantec Protection Engine und ESET NOD32 und ist über die Konfigurationsdatei für alle Virenschutzprogramme erweiterbar, die eine grundlegende Befehlszeilenschnittstelle haben.

Plug-in für Enterprise-Anwendungen

Ihre Datenbankadministratoren (DBA) behalten die Kontrolle über Backups und Wiederherstellungen ihrer Datenbanken – dank nativer Tools, mit denen sie vertraut sind. Gleichzeitig können sie weiterhin mit den neuen Plug-ins für Enterprise-Anwendungen Backups in Ihrem Veeam Backup-Repository zentralisieren.

  • Veeam Plug-in für SAP HANA ist eine von SAP zertifizierte Lösung, mit der HANA-DBAs die BACKINT-Schnittstelle nutzen können, um Backups und Wiederherstellungen von HANA-Datenbanken in das und aus dem Veeam Backup-Repository durchzuführen, einschließlich Support für HCI SAP HANA-Bereitstellungen.
  • Veeam Plug-in für Oracle RMAN gibt Oracle-DBAs die Möglichkeit, Backups und Wiederherstellungen von Oracle-Datenbanken in ein Veeam Backup Repository abzulegen. Mit dieser RMAN-basierten Integration können Kunden Oracle-Verfügbarkeit erreichen und eine erweiterte Plattform nutzen, ohne die OCI-basierte Integration auf Imageebene ersetzen zu müssen. Dies kann je nach Anwendungsbereich die bessere Lösung sein.

Ein zusätzlicher Vorteil bei der Nutzung der Veeam Plug-ins für Enterprise-Anwendungen ist die Unterstützung des Scale-out Backup Repository (SOBR), mit der sich dank des skalierbaren Multi-Knoten-Backend der Backup- und Wiederherstellungsdurchsatz steigern lassen.

Für den Zugriff auf die Plug-ins für Enterprise-Anwendungen ist die Enterprise Plus Edition erforderlich.

Verbesserte Self-Service-Funktionalitäten

Verkürzen Sie Ihre Wiederherstellungszeiten und verringern Sie die Gesamtbetriebskosten, indem Sie Ihren Benutzern erlauben, Backups und Wiederherstellungen ihrer eigenen VMs zu verwalten – über das Self-Service-Portal für VMware vSphere mit einer rollenbasierten Zugriffskontrolle, die mit Ihrem bereits vorhandenen vSphere-Berechtigungssystem verbunden ist. So muss die IT für Infrastrukturänderungen oder neue Mitarbeiter keine neuen Delegationsregeln mehr erstellen.

Zu den verfügbaren Delegationsmodi für Brownfield-Deployments gehört die Verwendung der speziellen vSphere-Berechtigung, mit der Benutzer nur die Backups und Wiederherstellungen der VMs anzeigen und verwalten können, für die sie die Berechtigung haben. Bei Greenfield-Deployments können Sie die praktischen vSphere-Tags nutzen, wodurch die Benutzer nur Zugriff auf VMs mit bestimmten, in der entsprechenden Self-Service-Konfiguration festgelegten Tags haben.

Das Self-Service-Portal basiert auf der Benutzeroberfläche des Enterprise Manager, ist jedoch für diese Anwendung vereinheitlicht worden. Die Einrichtung von Jobs wurde vereinfacht, damit die Benutzer lediglich die VMs sowie einige wesentliche Parameter auswählen müssen, z. B. Gastanmeldedaten, Aufbewahrung und Benachrichtigungen. Die erweiterten Einstellungen, wie die Auswahl eines Repository oder Backup-Modus, können von den Benutzern nicht geändert werden. Portaladministratoren verwalten sie über Job-Templates. In Bezug auf die Wiederherstellungen haben Benutzer die Möglichkeit, für ihre VMs verschiedene Optionen auszuwählen, die der Enterprise Manager derzeit unterstützt, u. a. Anwendungsobjekte, Gastdateien und vollständige VMs.

Für den Zugriff auf das Self-Service-Portal für Backup und Wiederherstellung ist die Enterprise Plus Edition erforderlich.

Intelligent Diagnostics

Verbessern Sie durch die proaktive Lösung bekannter Schwierigkeiten und Konfigurationsprobleme die Zuverlässigkeit und Erfolgsquote Ihrer Backups und senken Sie gleichzeitig Ihre Gesamtbetriebskosten.

Intelligent Diagnostics, das neue Feature von Veeam ONE, überwacht die Logs von Veeam Backup & Replication auf Muster bekannter Probleme und gleicht sie mit den Monitoring-Daten der virtuellen Infrastruktur ab. Wenn es sich herausstellt, dass die Backup-Infrastruktur nicht optimal konfiguriert ist, kann dies an der virtuellen Infrastruktur liegen oder daran, dass in Ihrer Installation ein wichtiger Hotfix fehlt. All das erfahren Sie, bevor diese Probleme sich auf Ihre Backups auswirken können.

Falls die Log-Prüfung vor Ort mit Signature-Bundles durchgeführt wird, die vom technischen Support und Produktmanagement von Veeam vorbereitet wurden, muss anders als bei alternativen Lösungen nicht erst „phone home“ aktiviert werden. Anders ausgedrückt: Mit diesem Feature stehen Ihnen die gesamte Leistungsfähigkeit der Support-Logs und Analyse-Engine von Veeam direkt zur Verfügung, damit Sie in Zukunft keine Support-Cases mehr eröffnen müssen.

Weitere Informationen zu Intelligent Diagnostics finden Sie in der Release-Dokumentation zu Veeam ONE 9.5 Update 4.

Für den Zugriff auf Intelligent Diagnostics ist Veeam Essentials oder die Veeam Availability Suite erforderlich.

Unterstützte Plattformen

Update 4 unterstützt alle kürzlich veröffentlichten Plattform-Updates, inklusive den folgenden:

  • Microsoft Windows Server 2019 als Gastbetriebssystem für virtuelle Maschinen, die durch Veeam Backup & Replication geschützt werden, für die Installation von Veeam Backup & Replication und alle Remote-Komponenten sowie für Backups mit Veeam Agent for Microsoft Windows.
  • Microsoft Windows 10 Update Oktober 2018 als Gastbetriebssystem für virtuelle Maschinen, die durch Veeam Backup & Replication geschützt werden, für Gast-VMs, für die Installation von Veeam Backup & Replication und alle Remote-Komponenten sowie für Backups mit Veeam Agent for Microsoft Windows.
  • Microsoft Windows Server Hyper-V 2019 als Hypervisor-Host, einschließlich für VMs mit Virtual Hardware Version 9.0.
  • Microsoft Active Directory 2019, Exchange 2019 und SharePoint 2019 für die anwendungsspezifische Verarbeitung sowie für Wiederherstellungen auf Objektebene mit Veeam Explorer.
  • Oracle Database 18c für die anwendungsspezifische Verarbeitung auf Windows-basierten VMs, einschließlich Transaktionsprotokoll-Backups und Point-in-Time-Wiederherstellungen.
  • VMware vSphere 6.7 U1 ESXi, vCenter Server und vCenter Server Appliance (VCSA).
  • VMware vCloud Director 9.5.
Lösungen für Veeam Cloud- und Serviceprovider

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4 umfasst viele neue Features und Erweiterungen für Serviceprovider, wie Backup-as-a-Service und Veeam Cloud Connect Services. Die wichtigsten werden im Folgenden aufgeführt. Eine vollständige Liste der Erweiterungen und Bug-Fixes finden Sie unter diesem Thema im VCSP-Forum. Sind Sie noch kein Mitglied im VCSP-Forum? Klicken Sie hier.

Veeam Cloud Connect

Allgemein

  • Gateway-Pools: Erstellen Sie Pools aus Cloud-Gateways und weisen Sie ihnen den Mandanten zu, um Internet- und MPLS-Mandanten mit einem einzigen Cloud-Connect-Server zu unterstützen oder um die SLAs durch dedizierte Gateway-Pools besser zu verwalten.

Backup

  • Tape-as-a-Service: Serviceprovider können ihre Bandservices jetzt anbieten, um ihren Mandanten ohne eigene Bandinfrastruktur bei der Einhaltung von Richtlinien und internen Regeln zu helfen oder um für Cloud-Repository-DR-Zwecke zusätzliche Kopien von Mandanten-Backups zu erstellen. Dafür werden die Backups direkt mit Tenant-to-Tape-Jobs auf Band geschrieben. Diese Funktion ist nur für Backups verfügbar, die mit Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4 und Veeam Agents 3.0 erstellt wurden.
  • Mandantengesteuerte Passwortänderungen: Mandanten können jetzt das Passwort ändern, mit dem sie sich beim Serviceprovider anmelden.

Replikation

  • Integration von vCloud Director: Serviceprovider, die VMware vCloud Director nutzen, können ihre bestehenden Investitionen in Netzwerk, Infrastruktur und Self-Service-Management nun für DRaaS-Lösungen (Disaster-Recovery-as-a-Service) einsetzen, um geringere Gesamtbetriebskosten und höhere Margen zu erzielen. Mit vCloud Director lassen sich Mandanten authentifizieren und, basierend auf vCloud vDCs, Hardwarepläne zuordnen. Dazu gehört für eine komplette Automatisierung die vollständige RESTful-API.

Self-Service-Portal für vCloud Director

  • Zur Self-Service-Konfiguration wurde die Spalte „Used quota“ hinzugefügt.
  • Der VM-Löschprozess wird nun dem Mandanten angezeigt.

Update 4 umfasst über einhundert wichtige Erweiterungen, einschließlich eines verbesserten Agentenmanagements, zusätzlicher Speicherintegrationen, mehr Unterstützung von Bandsicherungen und ganz neuer Features für die Veeam Explorer. Außerdem haben wir die Geschwindigkeit und auch die Optik verbessert.

Eine vollständige Liste der neuen Features finden Sie im Dokument What’s New.

What’s New in
Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3a:

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3a enthält zahlreiche Verbesserungen und Korrekturen, in die die Ergebnisse unserer Entwicklungsarbeit und das Feedback unserer Kunden eingeflossen sind. Das sind die wichtigsten Neuerungen:
Unterstützung aktueller Plattformen
  • Unterstützung von VMware vSphere 6.7: Update 3a enthält die neue HTML5-Version des vSphere Web Client-Plug-in für Veeam Backup & Replication und ermöglicht durch Unterstützung von asynchronem NBD/NBDSSL eine höhere Lese-Performance des Netzwerktransportmodus unter ESXi 6.7.
  • Vorläufige Unterstützung von VMware vSphere 6.5 U2: Mit diesem Update wurden alle U2-spezifischen Kompatibilitätsprobleme behoben, soweit dies durch Anpassung der Veeam-Software möglich war. Tritt über einen längeren Zeitraum eine hohe CPU-Last auf, kommt es jedoch aufgrund eines Regressionsfehlers im ESXi 6.5 U2-Code zu willkürlichen Ausfällen der vSphere-API, wodurch auch verschiedene Funktionalitäten von Veeam Backup & Replication beeinträchtigt werden. VMware arbeitet derzeit an der Behebung dieses Fehlers. Zur Lösung des Problems ist sehr wahrscheinlich der neue Build von ESXi 6.5 U2 erforderlich.
  • VMware vCloud Director 9.1: Update 3a ist mit den bestehenden Funktionalitäten zur Unterstützung von vCloud Director kompatibel.
  •  Update 3a unterstützt VMware Cloud on AWS Version 1.3 und bietet vorläufige, direkte Kompatibilität mit zukünftigen VMC-Updates, da die API-Versionen nicht mehr übereinstimmen müssen.
  • Microsoft Windows Server 1803: Update 3a unterstützt Windows Server 1803 als Gast-VM und ermöglicht so die Installation der Komponenten von Veeam Backup & Replication an Remote-Standorten. Auch der Einsatz als Domänen-Controller für den Veeam Explorer™ für Microsoft Active Directory wird unterstützt.
  • Microsoft Windows Server Hyper-V 1803: Update 3a unterstützt Microsoft Windows Server Hyper-V 1803 als Hypervisor-Host und damit auch die Verarbeitung von VMs mit Hardwareversion 8.3.
  •  Unterstützung von Microsoft System Center Virtual Machine Manager 1801
  •  Microsoft Windows 10 April 2018 Update: Update 3a unterstützt die neue Version als Gast-VM und als Plattform für die Installation von Veeam Backup & Replication sowie der darin enthaltenen Komponenten.
VMware vSphere
  • Update 3a bietet durch eine bessere Interaktion des Systemarbeitsspeichers eine höhere Performance für die Transportmodi Direct Storage Access (DirectSAN) und Virtual Appliance (Hot-Add) für Backup-Infrastrukturkonfigurationen.
Microsoft Azure
  • Es wird nun auch das Feature Direct Restore to Microsoft Azure für Umgebungen mit ExpressRoute oder VPN-Verbindungen einzelner Standorte mit Azure unterstützt, in denen Proxy- und Helper-Appliances möglicherweise nur private IP-Adressen zugewiesen sind. Um das Feature zu aktivieren, erstellen Sie den Registrierungswert AzurePreferPrivateIpAddressesForProxyandLinuxAppliance (DWORD = 1) unter dem Schlüssel HKLM\SOFTWARE\Veeam\Veeam Backup and Replication auf dem Backup-Server.
Wiederherstellung von Linux-Dateien
  • Update 3a unterstützt unter Linux die Beibehaltung von SUID und SGID bei „Copy To“-Vorgängen.
  • Es werden nun auch Btrfs-Volumes auf einem LVM-Volume unterstützt.
Integration in Primärspeichersysteme
  • Das Universal Storage API-Plug-in muss nur noch auf dem Backup-Server und nicht mehr auf den einzelnen Backup-Konsolen installiert werden.
  • Reine Snapshot-Jobs für die Sicherung von vCloud Director werden nun für alle Integrationen in Primärspeichersysteme unterstützt, mit denen reine Snapshots-Jobs ausgeführt werden können. Bislang wurden reine Snapshot-Jobs nur für NetApp-Systeme unterstützt.
  • Bei der Integration in Cisco HyperFlex wird nicht mehr bei jeder Job-Ausführung der Sentinel-Basis-Snapshot gelöscht, um die Performance bei der Verarbeitung zu verbessern und die Last auf dem Speichersystem zu verringern.
Bandsicherung
  • Bei File-to-Tape-Jobs mit sehr vielen Dateien wurde die Performance von Aufzählungen verbessert.

What’s New in
Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3

Integrierte Features für die Verwaltung des Veeam Agent for Microsoft Windows und des Veeam Agent for Linux

Durch die Integration agentenbasierter Backup-Features direkt in die Konsole von Veeam Backup & Replication sorgt Update 3 für ein einfacheres Management der Datensicherung und höheren Bedienkomfort. Anwender können sowohl hypervisorbasierte als auch agentenbasierte Backups über eine zentrale Konsole verwalten sowie virtuelle, physische und cloudbasierte Workloads zuverlässig sichern. Unternehmen profitieren von diesen Möglichkeiten:

  • Zentrale Konsole für das Management der Verfügbarkeit von virtuellen, physischen und cloudbasierten Workloads: Sorgen Sie direkt über die Konsole von Veeam Backup & Replication für eine umfassende Kontrolle der Datensicherung für ALLE Workloads. Vereinfachen Sie die Sicherung und erweiterte Wiederherstellung unabhängig davon, wo sich Ihre Workloads befinden (auf virtuellen oder physischen Systemen oder in der Cloud).
  • Zentrale Bereitstellung von Backup-Agenten: Stellen Sie einen zuverlässigen Schutz aller Windows- und Linux-Systeme in Ihrer Umgebung sicher, indem Sie den Veeam Agent for Microsoft Windows und den Veeam Agent for Linux mit automatischer Hosterkennung über dynamische Datensicherungsgruppen auf Basis von Active Directory-Containern oder aus Ihrem CMDB-System exportierten CSV-Dateien zentral bereitstellen.
  • Unterstützung für Windows Server-Failover-Cluster: Erstellen Sie transaktionskonsistente Backups Ihrer geschäftskritischen Microsoft Windows Server-Failover-Cluster – einschließlich SQL Server-Failover-Clustern und SQL Server AlwaysOn Availability-Gruppen – und nutzen Sie leistungsstarke Veeam-Technologien für die granulare Wiederherstellung von Gastdateien und Anwendungsobjekten. 
Insider Protection für Veeam Cloud Connect

Kunden können ihre Daten von ihrem Veeam Cloud Connect-Serviceprovider vor Insiderangriffen schützen lassen und so nach einem Cyberangriff schnell wiederherstellen.

Serviceprovider, die Veeam Cloud Connect nutzen, können nun die Backups ihrer Kunden direkt über die Mandantenkonsole vor versehentlicher oder mutwilliger Löschung schützen. Für diese Löschungen verantwortlich sind häufig Hacker, die sich Zugang zur Netzwerkumgebung eines Kunden verschaffen und durch einen Brute-Force-Angriff Anmeldedaten ausspionieren, um Ransomware auf den Produktivservern zu installieren. Auch werden Daten mitunter von frustrierten Mitarbeiter mit Administratorrechten für Veeam Backup & Replication gelöscht. 

Kennzeichnung des Speicherorts von Daten
Stellen Sie die Einhaltung von Vorschriften zur Datenhoheit sicher, beispielsweise der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU, indem Sie Objekte in der produktiven und Backup-Infrastruktur mit Informationen zum Speicherort versehen. Durch die Kennzeichnung des Speicherorts lassen sich Fehler bei der Konfiguration von Backup- und Replikations-Jobs oder bei der indirekten Wiederherstellung vermeiden, indem eine Warnmeldung angezeigt wird, wenn eine bestimmte Aktion gegen Vorschriften zur Datenhoheit verstößt. Auch neue Reports in Veeam ONE verwenden Informationen zum Speicherort, um die Compliance sicherzustellen.
Integration in IBM Spectrum Virtualize

Verringern Sie die Beeinträchtigung Ihrer Produktivumgebung und profitieren Sie von niedrigeren RTOs sowie kürzeren RPOs. Möglich wird dies durch neue Integrationen in Storage-Snapshots von IBM Storwize, IBM SAN Volume Controller (SVC) und anderen IBM Spectrum Virtualize-basierten Speichersystemen wie der Lenovo Storage V Series oder IBM/Cisco VersaStack. Die folgenden Funktionalitäten werden dadurch unterstützt:

  • Backup aus Storage-Snapshots: Verringerung der Auswirkungen von Backup-Aktivitäten auf die VMware-Umgebung, indem VM-Daten aus Storage-Snapshots auf primären Speichersystemen abgerufen werden
  • Veeam Explorer™ für Storage-Snapshots: Schnelle und effiziente Wiederherstellung einzelner Objekte oder vollständiger VMs direkt aus Storage-Snapshots
  • On-Demand Sandbox™ für Storage-Snapshots: Erstellung vollständig isolierter Kopien der Produktivumgebung in wenigen Schritten auf der Grundlage von Storage-Snapshots, die für eine schnelle und einfache Entwicklung, Testzwecke und die Fehlerbehebung genutzt werden können
  • Snapshot-Orchestrierung: Kürzere RPOs und deutlich minimiertes Risiko von potenziellem Datenverlust, indem mit reinen Snapshot-Jobs zusätzliche Wiederherstellungspunkte in Form von anwendungskonsistenten oder ausfallsicheren primären Storage-Snapshots erstellt oder mit regulären Backup-Jobs nach einem separaten Aufbewahrungszeitplan erzeugte Storage-Snapshots als zusätzliche Backups genutzt werden
Universal Storage Integration API

Out-of-Band-Erweiterungen der Integrationen in die Primärspeichersysteme führender Storage-Hersteller ermöglichen mit Plug-ins in ein Universal Storage Integration API-Framework, das ab diesem Update in Veeam Backup & Replication enthalten ist, eine höhere Verfügbarkeit sowie niedrigere RTOs und kürzere RPOs.

Auf der Grundlage dieses Frameworks können ausgewählte Storage-Partner Integrationen ihrer Primärspeichersysteme in die erweiterten Features von Veeam Backup & Replication entwickeln, die Storage-Snapshots nutzen (siehe Abschnitt zu IBM Spectrum Virtualize oben). In Update 3 steht derzeit über verschiedene Plug-ins von Drittanbietern Storage-Snapshot-Integration für VMware vSphere zur Verfügung.

Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3 enthält viele Hundert weitere Verbesserungen und Korrekturen. Die wichtigsten sind in den Versionshinweisen in Dokument KB2353 aufgeführt.

What’s New in
Veeam Backup & Replication 9.5 Update 2

Integration in Cisco HyperFlex

Beschleunigen Sie mit dem Feature Backup aus Storage-Snapshots und der hyperkonvergenten Infrastrukturplattform (HCI) Cisco HyperFlex die Sicherung und Wiederherstellung. Sie profitieren mit dieser Kombination auch von einer höheren Performance Ihres Betriebs und zahlreichen weiteren Vorteilen:

  • Kürzere RPOs: Mit dem Feature Backup aus Storage-Snapshots können beliebig häufig Backups erstellt werden, wodurch sich das Risiko von Datenverlust verringert.
  • Minimieren der Auswirkungen auf die Produktivumgebung: Da keine nativen VM-Snapshots mehr erstellt werden müssen, entfallen auch die Auswirkungen durch das Löschen der Snapshots. Dadurch wird die Beeinträchtigung der Performance produktiver VMs während des Backup-Fensters deutlich verringert.
  • Agentenloses, applikationskonsistentes Backup für Anwendungen wie Microsoft Active Directory, Exchange, SharePoint, SQL Server und Oracle
Remote-Zugriff auf Veeam-Backups

Der Remote-Zugriff auf Veeam-Backups ermöglicht Veeam Cloud- und Serviceprovidern (VCSP) die Bereitstellung von Managed Services. Hierzu stellen Supportmitarbeiter des VCSP mit der Veeam Backup & Replication-Konsole und mit dem Remote Desktop-Client über den bestehenden Veeam Cloud Connect-Tunnel eine Remote-Verbindung zum Backup-Server des Mandanten her, ohne ein VPN einrichten zu müssen. Dadurch werden Support, Fehlerbehebung und Management der Backup- und Replikations-Jobs des Mandanten und auch des Backup-Servers selbst möglich.

Die umfassende Unterstützung der neuesten Versionen des Veeam Agent for Microsoft Windows 2.0 und des Veeam Agent for Linux 1.0 Update 1 sorgt für eine unterbrechungsfreie Sicherung von physischen und cloudbasierten Workloads in ein Veeam-Repository.

Unterstützung für die Veeam Agents
Die umfassende Unterstützung der neuesten Versionen des Veeam Agent for Microsoft Windows 2.0 und des Veeam Agent for Linux 1.0 Update 1 sorgt für eine unterbrechungsfreie Sicherung von physischen und cloudbasierten Workloads in ein Veeam-Repository.
Veeam Backup & Replication 9.5 Update 2 enthält mehr als 300 weitere Verbesserungen und Korrekturen. Die wichtigsten sind in den Versionshinweisen in Dokument KB2283 aufgeführt.

What’s New in
Veeam Backup & Replication 9.5 Update 1

Unterstützung von VMware vSphere 6.5

Der Schwerpunkt von Update 1 liegt auf einer umfassenden Unterstützung von VMware vSphere 6.5, unter anderem der folgenden neuen Features der Plattform:

  • Unterstützung für verschlüsselte VMs: Mit VMware vSphere 6.5 werden erstmals VMs mit verschlüsselten Festplatten unterstützt. Die Sicherung von VMs ist nur in den Übertragungsmodi Hot-Add und NBD (Network Block Device) möglich. Bei Verwendung des Hot-Add-Modus muss auch der Backup-Proxy selbst eine verschlüsselte VM sein.
  • Unterstützung für VMFS6 und VVOLs 2.0: VMware vSphere 6.5 enthält neue Versionen von VMFS und VVOL (Virtual Volumes), die mit Update 1 vollständig unterstützt werden. Hierzu gehört auch die Unterstützung erweiterter Features wie Backup aus Storage-Snapshots und des Veeam Explorer für Storage-Snapshots für VMs mit virtuellen Festplatten in VMFS6-Speichersystemen.
  • Unterstützung für VMs mit Hardwareversion 13: VMware vSphere 6.5 enthält eine neue VM-Hardwareversion, die verbesserte Höchstwerte bei einigen Konfigurationseinstellungen und das Hinzufügen von NVMe-Controllern zu einer VM ermöglicht. Mit Update 1 können solche VMs verarbeitet werden.
Integration des Veeam Agent for Linux 

Mit Update 1 können Anwender Veeam Backup-Repositories als Zielspeicher für Backup-Jobs nutzen, die mit dem Veeam Agent for Linux ausgeführt werden. Dadurch stehen diese zusätzlichen Funktionalitäten zur Verfügung:

  • Zentrales Monitoring: Grundlegende Monitoring- und Management-Features für alle eingehenden Backups, einschließlich E-Mail-Benachrichtigungen zum Status von agentenbasierten Backups
  • Externe Sicherung: Übertragen von agentenbasierten Backups an externe Festplatten, Bandlaufwerke oder Veeam Cloud Connect-Serviceprovider mit Backup-Copy- und Backup-to-Tape-Jobs
  • Verschlüsselung von Backups: Anwender haben nun die Möglichkeit, agentenbasierte Backups in Veeam Backup-Repositories zu verschlüsseln. Bei der Sicherung von Endgeräten werden alle Standard-Features von Veeam für die Verschlüsselung unterstützt, auch der Schutz bei Kennwortverlust.
  • Export von Festplatten: Export der Inhalte physischer Festplatten aus Backups in virtuelle VMDK/VHD/VHDX-Festplattendateien
Veeam Backup & Replication 9.5 Update 1 enthält mehr als 300 weitere Verbesserungen und Korrekturen. Die wichtigsten sind in den Versionshinweisen in Dokument KB2222 aufgeführt.

What’s New in
Veeam Backup & Replication 9.5

Verbesserte Skalierbarkeit auf Enterprise-Niveau

Exponentiell wachsende Datenmengen und die zunehmende Zahl von IT-Services zwingen Unternehmen jeder Größe dazu, ihre Verfügbarkeitsstrategie zu überdenken. Mit zahlreichen neuen Erweiterungen für das Enterprise-Segment unterstützt Veeam eine effektive und effiziente Skalierung unabhängig von der Größe der Umgebung und der Anzahl der VMs.

Technologien zur Beschleunigung von Backups ermöglichen eine Verdoppelung der I/O-Performance und bis zu fünf Mal kürzere Backup-Fenster – bei geringerer Last auf den Primär- und Backup-Speichersystemen sowie vCenter-Servern. Unter anderem stehen diese Features bereit:

  • Erweiterter Datensammler: Diese Technologie ermöglicht eine bis zu doppelt so hohe Backup-Performance für einzelne virtuelle Festplatten von Primärspeichersystemen der Enterprise-Klasse. Da für die Sicherung zudem weniger I/O-Vorgänge erforderlich sind, verringert sich die Last auf dem Primärspeichersystem deutlich, sodass diese besser für die Produktivumgebung verfügbar sind. Der erweiterte Datensammler unterstützt die Plattformen von VMware sowie diese Verarbeitungsmodi: Backup aus Storage-Snapshots, Virtual Appliance (Hot-Add) und Direct NFS
  • Infrastruktur-Cache für VMware vSphere: Die Spiegelung der VMware vSphere-Infrastrukturhierarchie im RAM ermöglicht ein deutlich schnelleres Starten der Backup-Jobs (Erstellung der VM-Liste) und ein schnelleres Reagieren der Benutzeroberfläche beim Durchsuchen einer virtuellen Infrastruktur. Durch Verlagerung der Last vom vCenter-Server in den Cache kann vCenter seine zentralen Aufgaben für das Infrastrukturmanagement besser ausführen. Zugleich wird die Erfolgsquote von Backups in Umgebungen verbessert, in denen es aufgrund überlasteter vCenter-Server häufig zu Zeitüberschreitungen oder Abbrüchen von Jobs kommt. Über das Abonnement von Änderungsereignissen in der vCenter-Serverinfrastruktur wird der Cache laufend mit Echtzeitdaten aktualisiert.
  • Stark optimierte vSphere-Infrastrukturabfragen: Ermöglichen eine schnellere Ausführung von vSphere-API-Abfragen und minimieren bei einem Abruf der gesamten vSphere-Infrastrukturhierarchie die Last auf dem vCenter-Server. Dies ist beispielsweise nach dem Neustart des Backup-Servers oder des Veeam Broker-Service (über den der Cache der vSphere-Infrastruktur gehostet wird) von Vorteil.
Technologien für eine schnellere Wiederherstellung, darunter auch eine an die Anforderungen des Kunden angepasste Logik für Festplatten-, Deduplizierungs- und Bandspeichersysteme, sorgen für eine deutlich höhere Performance bei der Wiederherstellung von VMs in allen Szenarien:
  • Instant VM Recovery® ermöglicht je nach Szenario nun eine bis zu drei Mal höhere Performance. Insbesondere die gleichzeitige Wiederherstellung mehrerer VMs aus VM-basierten Backup-Dateiketten wurde deutlich verbessert.
  • Die Parallelverarbeitung für die Wiederherstellung vollständiger VMs unterstützt ähnlich wie beim Backup die parallele Wiederherstellung mehrerer Festplatten. Dieses Verfahren wird automatisch auf alle festplattenbasierten Backup-Repositories mit Ausnahme von Dell EMC Data Domain-Deduplizierungsspeichersystemen angewendet.
  • Für eine schnellere Data Domain-Wiederherstellung wird eine angepasste Logik verwendet, die bei der Sicherung und Wiederherstellung für maximale Performance im Fall einer Wiederherstellung vollständiger VMs sorgt. Mit dieser Logik wird die Erstellung von Backups auf Data Domain-Speichersystemen optimiert, sodass die verbesserte Performance vor allem bei neu erstellten Backups erkennbar ist.
  • Direkte Wiederherstellung von Band: Anwender können nun vollständige VMs direkt von Band wiederherstellen – ohne Staging der erforderlichen VM-Backup-Dateien in einem Repository. Dies ermöglicht niedrigere RTOs und macht die Suche nach einem Repository überflüssig, das über ausreichend Festplattenkapazitäten zur Speicherung der für die Wiederherstellung benötigten Backup-Dateien verfügt. Optional kann auch eine Wiederherstellung über ein Staging-Repository durchgeführt werden, wenn sehr viele VMs über dieselbe Backup-Datei wiederhergestellt werden müssen. Dadurch lässt sich die Wiederherstellungszeit verkürzen.
Verbesserungen der Engine: Veeam Backup & Replication 9.5 enthält außerdem zahlreiche Verbesserungen, mit denen sich die Lösung auch in sehr großen Umgebungen einsetzen lässt und Jobs mit mehreren Tausend VMs oder Millionen von Dateien effizient verarbeitet werden können.
  • Wesentliche Optimierungen der Konfigurationsdatenbank ermöglichen schnellere Abfragen und verringern zugleich die Last auf dem Backend-SQL-Server. Dies führt zu einem deutlich schnelleren Reagieren der Benutzeroberfläche und zu einer höheren Job-Performance. Bitte beachten Sie, dass SQL Server 2005 nicht mehr als Konfigurationsdatenbank unterstützt wird, da ein Teil dieser Optimierungen erweiterte Funktionalitäten nutzt, die ausschließlich in SQL Server 2008 oder höheren Versionen zur Verfügung stehen.
  • Durch eine schnellere Metadatenverarbeitung verbessert sich die Performance von Jobs mit VMs, auf denen zahlreiche Anwendungen installiert sind. Auch wenn für die Sicherung von Anwendungen sehr viele Metadaten gespeichert werden müssen (beispielsweise bei einem Microsoft SharePoint-Server mit vielen Tausend Websites), wird eine höhere Performance erzielt.
  • Neue Steuerelemente in der Benutzeroberfläche verbessern die Reaktionsgeschwindigkeit und verringern die Last auf der Konfigurationsdatenbank in Rastern mit mehreren Zehntausend Objekten, beispielsweise wenn ein Anwender den Knoten „Backups“ in der Managementstruktur anklickt.
  • Für File-to-Tape-Jobs wird nun bei der Verarbeitung zahlreicher sehr kleiner Dateien eine bis zu 50 x höhere Performance als mit herkömmlichen Bandsicherungslösungen erzielt. Die neue Engine wurde mit 20 Millionen Dateien pro Job getestet und ermöglicht Anwendern die effiziente Sicherung unstrukturierter Daten auf Band oder VTL-Systemen.
Erweiterte ReFS-Integration (Resilient File System) für Windows Server 2016: Das neue Dateisystem ReFS 3.1 ermöglicht eine höhere Performance und bessere Kapazitätsnutzung bei der Verarbeitung großer Datenmengen. Folgende Features sorgen außerdem für die Ausfallsicherheit von Backup-Daten und den Schutz unternehmenskritischer Anwendungen:
  • Die Fast-Cloning-Technologie unterstützt eine bis zu 20 x schnellere Erstellung und Umwandlung von synthetischen Full-Backups, sodass die Backup-Fenster verkürzt werden können und sich die Auslastung der Backup-Speichersysteme deutlich verringert. Durch automatisches Speicher-Tiering über ein Storage Spaces Direct-basiertes Backup-Repository mit einem SSD-Tier lässt sich die Performance bei der Sicherung und Wiederherstellung weiter verbessern.
  • Eine geringere Auslastung der Backup-Speichersysteme wird durch die Technologie für die Erstellung vollständiger Backups ohne Speicherplatzbedarf ermöglicht. Sie verhindert die Duplizierung von Daten, sodass ähnlich wie bei Deduplizierungs-Appliances deutlich weniger Backup-Speicherkapazitäten unter anderem für GFS-Archive (Großvater-Vater-Sohn) benötigt werden. Im Gegensatz zu Deduplizierungssystemen ist dieser geringere Speicherplatzbedarf durch Integration von softwarebasierter Deduplizierung und einer Verschlüsselung in den erweiterten ReFS-Funktionalitäten auch für verschlüsselte Backup-Dateien möglich.
  • Zuverlässige Integrität von Backup-Archiven und die Vermeidung von unbemerkter Datenbeschädigung (Bit Rot) wird durch Monitoring und proaktives Reporting der Datenbeschädigungen mithilfe von ReFS Data Integrity Streams ermöglicht. Hierzu gehört auch die automatische und nahtlose Inline-Reparatur beschädigter Datenblöcke in der Backup-Datei während der Wiederherstellung oder regelmäßiger Scans durch die ReFS-Datenbereinigung unter Einsatz von Spiegel- und Paritätssätzen der Datenblöcke.

Für die erweiterte ReFS-Integration ist ein Backup-Repository auf Basis von Windows Server 2016 mit einem lokalen Volume oder einem freigegebenen Ordner erforderlich. Nach dem Upgrade auf v9.5 muss ein Backup-Repository erstellt werden. Der Backup-Job muss die Backup-Dateien auf dem ReFS-Volume erstellen, anstatt sie aus einem anderen Repository zu kopieren.

Alle Features für die verbesserte Skalierbarkeit auf Enterprise-Niveau stehen in allen drei Produkt-Editionen sowie in der Veeam Backup Free Edition zur Verfügung.

VOLLSTÄNDIGE Integration in die Microsoft 2016 Rechenzentrumstechnologien

Die VOLLSTÄNDIGE Integration von Veeam in die Microsoft 2016 Rechenzentrumstechnologien unterstützt die Modernisierung von Private-Cloud-Plattformen und Unternehmensanwendungen. Möglich wird dies durch die umfassende Unterstützung für:

  • Windows Server 2016 – Anwender haben die Möglichkeit, Komponenten von Veeam Backup & Replication zu installieren und mit den neuen Features von PowerShell Direct Gast-VMs unter Windows Server 2016 durch anwendungsspezifische Verarbeitung und Indizierung des Gastdateisystems zu schützen. Hierfür ist keine direkte Netzwerkverbindung zu den verarbeiteten Windows 10- oder Windows Server 2016-VMs erforderlich.
  • Microsoft Hyper-V 2016 und Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2016 (SCVMM), einschließlich: 
    • Unterstützung für das neue Backup-Framework von Microsoft Hyper-V 2016, das keine Volume-Snapshots von Software- oder Hardware-VSS-Providern voraussetzt, die mit der Gast-VSS-Verarbeitung koordiniert sind. Dadurch verbessert sich die Erfolgsquote von Microsoft Hyper-V-Backups in großen und stark ausgelasteten Umgebungen deutlich. Bitte beachten Sie, dass das neue Framework sowohl den On-Host- als auch den Off-Host-Backup-Modus weiter unterstützt.
    • Unterstützung für das Feature Resilient Change Tracking (RCT) von Microsoft Hyper-V, das die Komplexität verringert, da für das Changed-Block-Tracking bei der Sicherung, Replikation und Wiederherstellung kein zusätzlicher Filtertreiber in der übergeordneten Partition ausgeführt werden muss. Im Gegensatz zum proprietären Changed-Block-Tracking von Veeam wird RCT auch von SMB3-Speichersystemen von Drittanbietern unterstützt.
    • Unterstützung für Microsoft Hyper-V-Hosts auf Nano Server im On-Host-Backup-Modus, einschließlich Support für das Feature Storage Spaces Direct. Dadurch wird eine sofortige Bereitstellung der von Microsoft empfohlenen Hyper-V 2016-Architektur möglich, mit der sich der Platzbedarf im Rechenzentrum verringern lässt.
  • Microsoft Enterprise-Applikationen 2016: v9.5 unterstützt auch die Microsoft Enterprise-Applikationen 2016 und ermöglicht damit die anwendungsspezifische Verarbeitung in Microsoft Active Directory, Exchange, SharePoint und SQL Server sowie die Wiederherstellung von Anwendungsobjekten mit dem entsprechenden Veeam Explorer™ für High-Speed Recovery mit RTOs von unter 15 Minuten. 

Alle Funktionalitäten stehen in allen Produkt-Editionen einschließlich der Veeam Backup Free Edition zur Verfügung.

Veeam Restore to Microsoft Azure

Veeam Restore to Microsoft Azure ermöglicht die Wiederherstellung von Backups, die mit einem beliebigen Veeam-Produkt erstellt wurden, in die Cloud. Unternehmen profitieren damit von einer optimierten Ressourcenzuweisung, besserer Skalierbarkeit und IT-Effizienz sowie niedrigeren Betriebs- und Investitionskosten. Mit diesem Feature können Anwender lokale Workloads mit einem automatischen P2V- oder V2V-Konvertierungsverfahren in Azure wiederherstellen oder nach Azure migrieren. Veeam Restore to Microsoft Azure bietet diese Möglichkeiten:

  • Schnelle Wiederherstellung von Windows- und Linux-basierten VMs, physischen Servern oder Endgeräten in Azure für eine möglichst geringe Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs
  • Durchführung geplanter Migrationen von lokalen Workloads in die Cloud zur Vermeidung von Ressourcenengpässen in der lokalen Umgebung
  • Einfache Erstellung einer Azure-basierten Umgebung für Entwicklungs- und Testzwecke, beispielsweise zum Testen von Patches und Updates, um Risiken bei der Bereitstellung neuer Anwendungsversionen zu minimieren

Das im März 2016 vorgestellte Technology-Preview von Veeam Restore to Microsoft Azure wurde um folgende neue Funktionalitäten erweitert:

  • Direkte Wiederherstellung über eine Oberfläche ohne Bereitstellung einer Azure-Appliance, Kopieren der Backup-Dateien auf diese Appliance oder Administration des Prozesses in einer separaten Oberfläche. Nun können Anwender einfach mit der rechten Maustaste auf ein Backup klicken und dieses direkt in Azure wiederherstellen.
  • Wiederherstellung von Linux-Systemen, die mit Veeam Backup & Replication und dem Veeam Agent for Linux gesichert wurden, einschließlich automatische Umstellung von UEFI auf BIOS
  • Parallele Wiederherstellung von Festplatten, um Computer mit mehreren Festplatten schneller wiederherzustellen
  • Der Azure-Proxy optimiert die Datenübertragung in das Azure-Rechenzentrum und ermöglicht so eine bis zu 10 x schnellere Wiederherstellung. Durch Einsatz der Veeam Cloud Connect-Technologie werden Daten über einen einzelnen Port und eine verschlüsselte TLS-Verbindung übertragen, was die Konfiguration der Firewall vereinfacht und VPN-Verbindungen zu Azure überflüssig macht. Die Azure-Proxy-VM lässt sich mit wenigen Klicks direkt über die Veeam-Oberfläche bereitstellen und kann nach einer bestimmten Inaktivitätsdauer automatisch ausgeschaltet werden, um die Kosten für die Azure-Nutzung zu verringern. Die Verwendung des Azure-Proxys ist optional.
  • Die stärkere Azure-Integration beinhaltet die automatische Installation von Azure Virtual Machine Agent für Windows-VMs, die Aktivierung von Windows-Firewallregeln für Remote-Desktops und Unterstützung für das neue Bereitstellungsmodell Azure Resource Manager.
Das Feature Veeam Restore to Microsoft Azure steht in allen Produkt-Editionen einschließlich der Veeam Backup Free Edition zur Verfügung.
Instant Recovery aus beliebigen Backups

Mit dem Feature Instant VM Recovery ermöglicht Veeam eine schnelle Wiederherstellung von VMs. Nun unterstützen wir mit Instant Recovery auch die Wiederherstellung physischer Computer. Mit Veeam Backup & Replication 9.5 lassen sich Endgeräte und physische Server umgehend auf einer Microsoft Hyper-V-VM wiederherstellen. Dadurch bieten sich diese Möglichkeiten:

  • Sofortiges Aufsetzen eines ausgefallenen physischen Servers aus einem Backup, um Zeit für die Fehlerbehebung des ausgefallenen Systems zu gewinnen und/oder Ersatzteile beschaffen zu können
  • Ausführung verloren gegangener Laptops direkt über das letzte Backup, bis Ersatz vorhanden ist. So können Anwender über eine RDP-Verbindung von einem Thin Client mit RDP-Unterstützung (z. B. einem Smartphone oder Tablet) auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen.
  • In Verbindung mit Veeam Cloud Connect können Unternehmen und Serviceprovider die Disaster Recovery (DR) für Außenstellen und Mandantenstandorte verwalten, indem sie Umgebungen auf der Grundlage von Backups, die über Veeam Cloud Connect an das zentrale Rechenzentrum übertragen wurden, als Microsoft Hyper-V-VMs neu aufsetzen.

Instant Recovery wird auch von Backups unterstützt, die mit Veeam Endpoint Backup™ FREE 1.5 erstellt wurden, ist jedoch aufgrund der während der Sicherung eines Computers erfassten Zusatzinformationen für den Veeam Agent for Microsoft Windows 2.0 oder höher optimiert.

Instant Recovery steht in allen Produkt-Editionen einschließlich der Veeam Backup Free Edition zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass für dieses Feature Microsoft Hyper-V erforderlich ist. Falls Ihre Infrastruktur nicht auf Microsoft Hyper-V basiert, können Sie einfach die Hyper-V-Rolle auf dem Backup-Server aktivieren.

Integration von Storage-Snapshots von Nimble Storage

Veeam hat die bestehende Integration in Hewlett Packard Enterprise (HPE), NetApp und Dell EMC um die direkte Unterstützung von Storage-Snapshots von Nimble Storage erweitert. Das ermöglicht eine geringere Beeinträchtigung der Produktivumgebung, niedrigere RTOs und kürzere RPOs (RTPO™):

  • Backup aus Storage-Snapshots: Verringerung der Auswirkungen von Backup-Aktivitäten auf die Produktivspeichersysteme, indem VM-Daten aus Storage-Snapshots auf primären Speichersystemen und replizierten Kopien auf sekundären Speichersystemen abgerufen werden
  • Veeam Explorer für Storage-Snapshots: Schnelle und effiziente Wiederherstellung einzelner Anwendungsobjekte, Gastdateien oder vollständiger VMs aus Storage-Snapshots auf Primärspeichersystemen und replizierten Kopien auf dem Sekundärspeichersystem – unabhängig davon, ob sie mit einem Veeam-Job oder einem nativen Tool für die geplante Erstellung von Snapshots erstellt wurden
  • On-Demand Sandbox™ für Storage-Snapshots: Erstellung vollständig isolierter Kopien der Produktivumgebung in wenigen Schritten auf der Grundlage von Storage-Snapshots auf primären und sekundären Speichersystemen, die für die Entwicklung, Testzwecke und die Fehlerbehebung genutzt werden können

Für die Integration der Nimble Storage-Snapshots ist die Enterprise Plus Edition erforderlich. Lediglich der Veeam Explorer für Storage-Snapshots steht in allen Produkt-Editionen einschließlich der Veeam Backup Free Edition zur Verfügung.

Verbesserte Unterstützung für VMware vCloud Director für Serviceprovider

Für optimale Effizienz und Flexibilität der IT ist ein zuverlässiges IaaS-Modell (Infrastructure-as-a-Service) zur Unterstützung eines Always-On Business erforderlich. Über ein Self-Service-Portal auf Basis des Veeam Backup Enterprise Manager für Backup und Wiederherstellung auf vCloud Director-Mandanten ermöglicht Veeam ein einfacheres Management, mehr Effizienz und höhere Datensicherheit. Unterstützt werden diese Features:

  • Durch native vCloud-Authentifizierung und integrierte Zugriffsbeschränkung können Mandanten ihre vCloud Director-Anmeldedaten auch für das Self-Service-Portal verwenden. Zugleich wird sichergestellt, dass sie lediglich die VMs des jeweiligen Unternehmens sichern und wiederherstellen können. Neben verbesserten Funktionalitäten auf dem Mandanten profitieren auch die Serviceprovider von niedrigeren Kosten, da alle Änderungen der Mandanten, beispielsweise die Deaktivierung eines Mandanten, Kennwortänderungen oder das Hinzufügen neuer vApps oder VMs, sofort auch in das Portal übernommen werden. 
  • Self-Service-Backups ermöglichen Mandanten eine bessere Kontrolle über ihre Backups, indem sie die Ausführung vorhandener Jobs steuern und neue Jobs erstellen können. Die Job-Konfiguration wurde vereinfacht, sodass Mandanten lediglich die VMs auswählen müssen, für die ein Backup erstellt werden soll, sowie grundlegende Parameter wie Gast-Anmeldedaten, Aufbewahrungs- und Benachrichtigungseinstellungen festlegen müssen. Auf erweiterte Einstellungen wie die Auswahl des Repositorys oder des Backup-Modus haben Mandanten keinen Zugriff. Diese werden von den Serviceprovidern über Job-Templates verwaltet.
  • Mit der Self-Service-Wiederherstellung stehen Mandanten zahlreiche Wiederherstellungsoptionen für VMs aus Veeam Backup Enterprise Manager zur Verfügung, unter anderem die Wiederherstellung von Anwendungsobjekten und Gastdateien sowie von vollständigen VMs und vApps. Diese kann nun von den Mandanten selbst mit wenigen Klicks durchgeführt werden, was niedrigere RTOs und geringere Kosten für die Serviceprovider zur Folge hat.

Für den Zugriff auf das Self-Service-Portal für Backup und Wiederherstellung ist die Enterprise Plus Edition erforderlich.

Weitere Verbesserungen

Engine

Parallelverarbeitung VM-basierter Backups: Beim Einsatz von VM-basierten Backup-Dateiketten werden nun bei der Integritätsprüfung und Komprimierung alle Backup-Dateiketten parallel verarbeitet.

Proxy-Affinität: Mit dieser neuen Einstellung für das Backup-Repository können Anwender festlegen, welche Backup-Proxies eine Sicherung in das gewählte Repository bzw. eine Wiederherstellung aus diesem Repository durchführen können. Diese Möglichkeit ist in verschiedenen Szenarien von Vorteil, beispielsweise wenn der Backup-Traffic auf mehrere All-in-One-Backup-Appliances von Veeam in der lokalen Umgebung beschränkt werden soll. Diese Funktionalität steht ausschließlich in den Enterprise und Enterprise Plus Editionen zur Verfügung.

Überprüfung der Aufbewahrung nach fehlgeschlagenen Backup-Jobs: Die Aufbewahrungsrichtlinien in den Backup-Jobs werden nun auch dann angewendet, wenn das Backup fehlschlägt. Damit sind Kunden mit einem übervollen Backup-Repository in der Lage, die Aufbewahrungsfrist in den Job-Einstellungen zu verkürzen und weiterhin neue Backups zu erstellen. Beachten Sie jedoch bitte, dass bei Jobs für unbegrenzt inkrementelle Backups nicht einfach die ältesten Backups gelöscht werden können, da diese noch für die Zusammenführung der vollständigen Backup-Datei benötigt werden.

Verbesserte GFS-Aufbewahrung: Um den Speicherplatzbedarf für das Archiv-Repository zu verringern, wird das älteste vollständige GFS-Backup nun gelöscht, bevor eine neue vollständige GFS-Backup-Datei und ein neues synthetisches Full-Backup erstellt werden.

Höhere Performance bei Backup-Copy-Jobs: Backup-Copy-Jobs können nun schneller gestartet werden und belasten die virtuelle Infrastruktur nicht mehr, da die erforderlichen Informationen zu den verarbeiteten VMs nicht mehr aus der Infrastruktur, sondern aus der Konfigurationsdatenbank abgerufen werden.

Bevorzugte Netzwerke für Linux: Einstellungen für bevorzugte Netzwerke werden nun auch auf verwaltete Linux-Server angewendet.

Netzwerkdrosselung für Quick Migration: Bei einer Quick Migration werden nun Regeln zur Drosselung der Netzwerknutzung eingehalten.

Aufbewahrung von Auditdaten zu Wiederherstellungsvorgängen: Bei einem Audit von Wiederherstellungsvorgängen werden nun globale Aufbewahrungsregeln eingehalten, um übermäßigen Speicherplatzbedarf in der Konfigurationsdatenbank zu vermeiden. 

Aktualisierte Komponenten von Drittanbietern: Bei verschiedenen Engine-Komponenten von Drittanbietern wurden die Stabilität und Sicherheit verbessert. Insbesondere wurden Sicherheitsprobleme von OpenSSL behoben.

VMware vSphere

Vorrang von Direct NFS vor Hot-Add: Um Probleme durch unerwünschtes Anhalten von VMs (Stun) beim Hot-Add von virtuellen Festplatten auf einer NFS-Freigabe zu vermeiden, werden beim intelligenten Lastausgleich keine Virtual Appliance-Proxies (Hot-Add) verwendet, wenn mindestens ein Direct NFS-fähiger Proxy verfügbar ist.

Positionserkennung von Direct NFS-Proxies: Der intelligente Lastausgleich wählt die optimalen Direct NFS-Proxies in verteilten Umgebungen nun automatisch anhand der Anzahl der Hops zum Datenspeicher aus.

Auswahl des Thick-Provisioning-Festplattentyps: Bei der Wiederherstellung einer vollständigen VM oder der Einrichtung eines Replikations-Jobs kann nun der Thick-Provisioning-Festplattentyp (Lazy Zeroed oder Eager Zeroed) gewählt werden. Wird der gleiche Typ wie beim Quellsystem gewählt, so wird automatisch der richtige Thick-Provisioning-Festplattentyp verwendet.

Ausgleich der Anzahl replizierter VMs: Bei der Replikation in einem Cluster wird jede replizierte VM nun auf dem Host erstellt, auf dem zum Zeitpunkt der VM-Replikation die wenigsten VMs registriert sind.

Unterstützung einer größeren Anzahl an NBD-Verbindungen: Der bisherige Höchstwert für die Anzahl virtueller Festplatten, die bei der NBD-Übertragung verarbeitet werden, wurde für ESXi-Hosts ab Version 5.0 von 7 auf 28 erhöht. Grund hierfür sind Unterschiede in der Architektur im Zusammenhang mit NFC-Verbindungen.

Microsoft Hyper-V
Performance-Verbesserungen: Jobs für die Verarbeitung älterer Versionen von Microsoft Hyper-V-Hosts (2012 R2 und frühere Versionen) können nun aufgrund einer schnelleren Erstellung der VM-Liste, CSV-Aufzählung und Ermittlung des VM-Besitzers bis zu 2 x schneller gestartet werden.
Neuzuweisung von VLANs: Es ist nun möglich, VLANs in virtuellen Netzwerken anhand der Regeln des Assistenten für Replikations-Jobs neu zuzuweisen.
Integration in Primärspeichersysteme
Auswahl des Protokolls: Bei Primärspeichersystemen, die mehrere Protokolle (FC/iSCSI/NFS) unterstützen, können nun die von Veeam verwendeten Protokolle ausgewählt werden. So lässt sich vermeiden, dass Backup-Jobs versuchen, über unerwünschte Schnittstellen eine Verbindung zum Speichersystem herzustellen.
Auswahl des Proxys: Es kann nun festgelegt werden, welche Backup-Proxies für das erneute Einlesen des Speichers und das Backup aus Storage-Snapshots verwendet werden sollen.
Dell EMC Data Domain
Unterstützung für DD OS 5.7: Zur Unterstützung von DD OS 5.7 wurde das DDBoost SDK auf Version 3.1 aktualisiert.
HPE 3PAR StoreServ
Virtual Domains: Das Feature 3PAR Virtual Domains wird nun ebenfalls unterstützt.
VLAN-Tagging: Das Feature 3PAR iSCSI-VLAN-Tagging wird nun ebenfalls unterstützt.
HPE StoreOnce

Höhere Grenzwerte: Die maximale Anzahl inkrementeller Backups, die in einer Backup-Kette unterstützt werden, hängt nun von dem für das Backup-Repository verwendeten StoreOnce-Modell ab und ist nicht mehr bei allen StoreOnce-Modellen auf sieben beschränkt.

Traffic-Kontrolle: Die Einstellungen für die Prüfsummenberechnung für den Catalyst-Traffic und die Komprimierung können nun im StoreOnce-Assistenten festgelegt werden. Dadurch lassen sich diese Einstellungen für das Netzwerk optimieren, das für Backup- und Backup-Copy-Jobs verwendet wird. 

Kontrolle des Bandbreitenmodus: Der Catalyst-Bandbreitenmodus basiert in erster Linie auf der Einstellung für das Catalyst-Speichersystem., d. h. es wird nicht mehr automatisch eine hohe Bandbreite festgelegt.

Verbesserte Catalyst-Verbindungen über FC: Die Zuverlässigkeit von Catalyst-Verbindungen zu StoreOnce über FC in Fällen, in denen alle FC-Verbindungen belegt sind, wurde verbessert.

Update von Catalyst: Die in v9.5 integrierte StoreOnce Catalyst-Software wurde auf die neue Version 3.14 aktualisiert, die verschiedene Performance-Optimierungen enthält.

NetApp

Unterstützung für Data ONTAP 9.0: Es wird nun auch NetApp Data ONTAP Version 9.0 unterstützt.

Unterstützung für Data LIF: Beim Backup aus Storage-Snapshots wird nun die logische Datenschnittstelle (Logical Interface, LIF) der virtuellen Festplatten im NetApp-Cluster-Knoten abgerufen, auf dem die verarbeiteten virtuellen Festplatten gehostet werden, anstatt die schnellste logische Schnittstelle auszuwählen. Dadurch werden unnötige Lasten auf dem Knoten mit der schnellsten logischen Schnittstelle sowie im Cluster-Netzwerk vermieden.

Unterstützung für SVM Root Volume Protection: Das Feature Clustered Data ONTAP 8.3 SVM Root Volume Protection wird nun ebenfalls unterstützt.
Scale-out Backup Repository™
Temporäre Erweiterung: Die Enterprise Edition unterstützt nun auch eine vierte Erweiterung. Es können jedoch maximal drei Erweiterungen gleichzeitig online sein, sodass die vierte Erweiterung im Wartungsmodus betrieben wird. Dies vereinfacht die Erweiterung der Kapazität des Scale-out Backup Repository durch Anschließen eines größeren Speichersystems und die anschließende Evakuierung der Backups vom kleinsten Speichersystem.
Anwendungsspezifische Verarbeitung

Unterstützung für Oracle unter SUSE: Es werden nun auch die anwendungsspezifische Verarbeitung und das Backup von Redo-Logs für Oracle-Server unter Version 11 und 12 von SUSE Linux Enterprise Server (SLES) unterstützt.

Unterstützung für Oracle Data Guard: Auf Oracle-Servern, die Data Guard verwenden, werden nun die anwendungsspezifische Verarbeitung und das Backup von Redo-Logs unterstützt.

Unterstützung für Veeam Backup for Microsoft Office 365: Auf Servern mit Veeam Backup for Microsoft Office 365 wird nun die anwendungsspezifische Verarbeitung unterstützt.
Wiederherstellung auf Dateiebene

Unterstützung für OES 2015: Die Wiederherstellung einzelner Dateien von 64-Bit-NSS-Volumes und AD-fähigen NSS-Volumes unter Open Enterprise Server 2015 wird nun unterstützt.

Eingabe von Anmeldedaten bei der Wiederherstellung: Bei der Wiederherstellung von Dateien in einem freigegebenen Ordner, für den eine Authentifizierung erforderlich ist, werden Anwender nun aufgefordert, Anmeldedaten für die Wiederherstellung auf Dateiebene in unterschiedlichen Betriebssystemen einzugeben.

Performance der Wiederherstellung auf Dateiebene: Je nach Szenario wird bei der Wiederherstellung einzelner Dateien unter Windows eine bis zu 3 x höhere Performance erzielt.
SureBackup
Domänen-Controller-Rollen: Es wurden dedizierte Rollen für Active Directory-Domänen-Controller hinzugefügt, die SureBackup®-Jobs anweisen, eine autoritative bzw. nicht autoritative Wiederherstellung des Domänen-Controllers durchzuführen.
Veeam Backup for Microsoft Office 365: Es wurde eine dedizierte Rolle für Veeam Backup for Microsoft Office 365-Server hinzugefügt.
Veeam Explorers

Bedarfsgesteuerte Bereitstellung von Datenbanken: Alle Veeam Explorers stellen nun beim Start nicht mehr automatisch alle bekannten Datenbanken bereit, sondern lediglich bedarfsgesteuert die Datenbankdateien, die für eine Wiederherstellung benötigt werden.

Optimierung des Traffic-Flusses: Der Traffic für Wiederherstellungen wird nicht mehr über die Konsole geleitet, sondern direkt vom Repository-Mount-Server zum Zielserver.

Verbesserte Benutzeroberfläche: In jedem Veeam Explorer stehen nun kontextabhängige Menübänder in der Symbolleiste zur Verfügung.
Veeam Explorer für Microsoft Active Directory
Unterstützung für die Verzeichnisdienste von Windows Server 2016: Es wird nun auch die Wiederherstellung von Active Directory-Objekten aus Gesamtstrukturen unterstützt, die auf der Funktionsebene 2016 ausgeführt werden (einschließlich Wiederherstellung von Kennwörtern für Benutzer- und Computerkonten).
Temporäre Berechtigungen: Bei der Wiederherstellung temporärer Berechtigungen, einem neuen Feature der Verzeichnisdienste von Windows Server 2016, wird nun auch der Export im LDF-Format unterstützt. Im nativen LDIFDE-Utility steht diese Funktionalität nicht zur Verfügung.
Veeam Explorer für Microsoft Exchange  
Wiederherstellung aus dem Ordner mit gelöschten Elementen: Es können nun auch Objekte aus dem Ordner mit gelöschten Elementen wiederhergestellt werden, den Exchange verwendet, wenn die Features für das Beweissicherungsverfahren oder die Wiederherstellung einzelner Elemente aktiviert sind. Der Veeam Explorer zeigt diese Objekte in der Postfachordnerstruktur unter den Elementen für das Beweissicherungsverfahren bzw. in den Postfachordnern des In-Situ-Speichers an.
Unterstützung für Veeam Backup for Microsoft Office 365: Die Wiederherstellung aus Archivdatenbanken (ADB-Dateien), die mit Veeam Backup for Microsoft Office 365 erstellt wurden, wird nun unterstützt – sowohl auf Basis lokaler Dateien als auch durch direkte Verbindung zu einem Archivserver.
Veeam Explorer für Microsoft SharePoint
Unterstützung für Microsoft SharePoint 2016: Es können nun einzelne Elemente aus Microsoft SharePoint 2016 Content Databases wiederhergestellt werden.
Report zur Wiederherstellung von Websites: Ein neuer Report zur Wiederherstellung von Websites zeigt detaillierte Informationen zum Wiederherstellungsstatus einzelner Website-Objekte an.
Veeam Explorer für Microsoft SQL Server

Unterstützung für Microsoft SQL Server 2016: Es können nun auch Datenbanken, Tabellen und SQL-Objekte aus Microsoft SQL Server 2016 wiederhergestellt werden. 

Unterstützung für zusätzliche Tabellentypen: Die Wiederherstellung von SQL-Objekten aus temporalen Tabellen mit Systemversionsverwaltung, speicheroptimierten Tabellen (In-Memory-OLTP) und Dateitabellen wird nun unterstützt.

Verbesserte Performance bei der Wiederherstellung: In allen SQL Server-Bereitstellungsszenarien, einschließlich BLOB-Speichern, wird eine bis zu 3 x höhere Performance bei der Wiederherstellung von Datenbanken erzielt.
Veeam Explorer für Oracle
Wiederherstellung dynamischer Parameter: Es können nun auch dynamische Datenbankparameter wiederhergestellt werden.
Verbesserte Performance bei der Wiederherstellung: Durch die Beschleunigung bestimmter Vorgänge beim Datenbankmanagement wurden die Wiederherstellungszeiten für Datenbanken leicht verbessert.
Veeam Backup Enterprise Manager  

Verbesserte Skalierbarkeit: Die Enterprise Manager-Engine wurde zur Unterstützung sehr großer Umgebungen umfassend optimiert und mit Datenbanken getestet, die eine Million Wiederherstellungspunkte enthalten. Auch die Reporting-Performance, Reaktionsgeschwindigkeit der Weboberfläche und die Registrierungsdauer für neue Backup-Server wurden in großen Umgebungen deutlich verbessert.

Wiederherstellung von Oracle-Datenbanken: Die Self-Service-Funktionalitäten für die Wiederherstellung von Anwendungsobjekten wurden erweitert und ermöglichen Datenbankadministratoren nun auch das Delegieren der Wiederherstellung von Oracle-Datenbanken an Anwender.

Verbesserte Wiederherstellung von Exchange-Postfachobjekten: Der Enterprise Manager wurde um die automatische Erkennung von CAS-Servern und eine optimierte Logik für die Verarbeitung von Zertifikaten erweitert.

Verbesserte Self-Service-Features: Aufgrund des neuen Self-Service-Portals für Backup und Wiederherstellung in vCloud Director wurde die Weboberfläche von Enterprise Manager um Funktionalitäten erweitert, mit denen über den Tab „VMs“ ein Quick Backup durchgeführt sowie Backup-Jobs, Backup-Dateien und Inhalte einzelner VMs aus Backup-Dateien für mehrere VMs gelöscht werden können.

1-Click File Level Recovery für agentenbasierte Backups: Für Backups, die mit dem Veeam Agent for Microsoft Windows 2.0 oder dem Veeam Agent for Linux 1.0 erstellt wurden, werden nun die Katalogsuche im Gastdateisystem und 1-Click File Level Recovery unterstützt.

Gleichzeitige Katalogsuche: Über die Weboberfläche können nun mehrere Anwender gleichzeitig eine Katalogsuche im Gastdateisystem durchführen, ohne dass es zu Zeitüberschreitungen kommt.

Veeam Cloud Connect (Mandant)

Parallele Verarbeitung: Mandanten können nun mehrere VMs und Festplatten parallel sichern und replizieren, wodurch über schnelle Verbindungen eine höhere Job-Performance erzielt werden kann. Die maximale Anzahl gleichzeitiger Aufgaben wird vom Serviceprovider festgelegt. Bitte beachten Sie, dass die Parallelverarbeitung ausschließlich für den direkten Übertragungsmodus gilt, da integrierte WAN-Beschleuniger Festplatten unabhängig von dieser Einstellung immer sequentiell verarbeiten.

Replikation über ein Backup in einem Cloud-Repository: Mandanten können für die Replikation nun ein Backup in einem Cloud-Repository nutzen. Damit steht eine neue DR-Option zur Verfügung, bei der kein zusätzlicher Netzwerk-Traffic erzeugt wird und produktive VMs nicht beeinträchtigt werden.

Verbesserte Sicherheit: Der Service Veeam Cloud Connect versucht nun, beim Herstellen einer Verbindung zum Serviceprovider sichere TLS 1.2- und TLS 1.1-Authentifizierungsalgorithmen zu verwenden. Außerdem wurde das Failover auf SSL 3.0 für alle Komponenten von Veeam Cloud Connect explizit deaktiviert.

Backup der Konfiguration in einem Cloud-Repository: Die Konfiguration kann nun in einem Cloud-Repository gesichert werden. Ausgenommen hiervon sind lediglich Konfigurationen, die in einem Scale-out Backup Repository gesichert werden.

Veeam Cloud Connect (für Serviceprovider)

Unterstützung für VM-basierte Backup-Dateiketten: Cloud-Repositories können nun auch mit Backup-Repositories und aktivierten VM-basierten Backup-Dateiketten genutzt werden. Dies ermöglicht eine höhere Skalierbarkeit und bessere Unterstützung für Deduplizierungsspeicher-Appliances.

Unterstützung für Scale-out Backup Repositories: Cloud-Repositories können nun in Scale-out Backup Repositories gesichert werden. Serviceprovider profitieren dadurch von einem einfacheren Management von Backup-Speichersystemen und niedrigeren Kosten. Veeam wird einen Prozess für die Migration bereits vorhandener Mandanten-Backups aus einfachen Repositories in Scale-out Backup Repositories bereitstellen. Weitere Informationen können über das Forum für Veeam Cloud- und Serviceprovider abgerufen werden.

Unterstützung für die erweiterte ReFS-Integration: Cloud-Repositories, die in Backup-Repositories gesichert werden und die Voraussetzungen für die erweiterte ReFS-Integration erfüllen, beinhalten die volle Unterstützung für die entsprechenden Funktionalitäten.

Verbesserte Protokollierung von Diagnosen: Die Job-Protokollierung von Mandanten wurde verbessert. Die Verbesserungen betreffen Aspekte, bei denen kein Zugriff auf vertrauliche Informationen des Mandanten möglich ist.

Bandsicherung

Automatische Reinigung von Bandlaufwerken: Endlich ist es soweit! Der Backup-Server überwacht nun den Status von Bandlaufwerken und führt bei Bedarf automatisch eine Reinigung durch, sofern in der Bandbibliothek eine Reinigungskassette vorhanden ist.

Priorität von Bandsicherungs-Jobs: Auf vielfachen Kundenwunsch haben wir eine Option eingeführt, mit der sich der Start primärer Jobs verzögern lässt, wenn die benötigten Backup-Dateien noch von Bandsicherungs-Jobs verarbeitet werden. Dadurch werden die Bandsicherungs-Jobs nicht einfach abgebrochen.

Verbesserte Benachrichtigung bei „Warten auf Band“: Der E-Mail-Report und Job-Aktionsprotokollmeldungen enthalten nun Informationen dazu, auf welchem Bandsicherungsgerät und in welchem Medienpool keine freien Medien mehr verfügbar sind.

Anpassung der Aufbewahrungsfrist für GFS-Mediensätze: Ähnlich wie bei einfachen Medienpools ist es nun möglich, die Aufbewahrungsfrist für bereits beschriebene Bandmedien in einem GFS-Mediensatz zu ändern.

Anpassung der Aufbewahrungsfrist für GFS-Mediensätze: Ähnlich wie bei einfachen Medienpools ist es nun möglich, die Aufbewahrungsfrist für bereits beschriebene Bandmedien in einem GFS-Mediensatz zu ändern.

Verbesserter Bandsicherungs-Assistent: Sie können File-to-Tape-Jobs nun mehrere Dateien gleichzeitig hinzufügen, zusätzliche Informationen zum ausgewählten Medienpool im Bandsicherungs-Assistent anzeigen und die Wartezeit für verknüpfte Backup-Jobs in Stunden angeben (bislang nur in Minuten möglich).

Berechtigungen für Backup-Operatoren: Über die Benutzerrolle Veeam Backup-Operator können nun grundlegende Aufgaben des Infrastrukturmanagements ausgeführt werden, beispielsweise Bestandsaufnahme, Auswerfen, erneutes Einlesen usw.

Weitere Optimierungen: Weitere Optimierungen enthalten zahlreiche Verbesserungen, die für mehr Stabilität und Performance bei der GFS-Archivierung, Parallelverarbeitung, Bandverschlüsselung, Wiederherstellung auf Dateiebene und Katalogvorgängen sorgen.

Benutzeroberfläche

Neue Aufbewahrungsoptionen in VeeamZIP™: Kunden, die VeeamZIP als Tool für die VM-Archivierung nutzen, profitieren nun von zusätzlichen Optionen für die dreimonatige, sechsmonatige und einjährige Aufbewahrung von VeeamZIP-Backups.

Schwellenwert für freien Speicherplatz auf Produktivspeichersystemen: Sie können nun den Prozentsatz freier Festplattenkapazitäten auf den Produktivspeichersystemen festlegen, ab dem Jobs eine Warnmeldung anzeigen oder komplett abgebrochen werden, anstatt einen VM-Snapshot zu erstellen. So können Sie vermeiden, dass zu viele Snapshot-Daten auf dem Speichersystem gespeichert werden. Dieser Schwellenwert ergänzt den bereits vorhandenen Registrierungswert BlockSnapshotThreshold (Standardeinstellung 2 GB). Dieser greift nach wie vor, wenn beispielsweise beim Aktualisieren der Anwender der Schwellenwert deaktiviert wird. Die neue Einstellung steht unter „Options“ > „Notifications“ zur Verfügung.

Auswahl des Proxys: Sie können festlegen, welcher Proxy und welcher Festplattentyp beim Export von gesicherten Volumes als virtuelle Festplatte verwendet werden sollen.

Warnmeldung in Ausschlusszeiten: Es wird nun eine Warnmeldung angezeigt, wenn ein Anwender versucht, während der Ausschlusszeiten einen Job zu starten. Dies wird in der Einstellung für das Backup-Fenster des Jobs festgelegt.

Farbschemata: Neben dem typischen Veeam-Grün stehen nun drei weitere Farbschemata mit neutralen Farben zur Verfügung. Das Farbschema ist eine anwenderbasierte Einstellung für einen bestimmten Backup-Server, mit der Anwender Backup-Server farblich kennzeichnen können, um bei Verwenden der Tastenkombination Alt-TAB einfacher zwischen den Servern unterscheiden zu können.

PowerShell  
Unterstützung für weniger strenge Ausführungsrichtlinien: Für die Ausführungsrichtlinie für die Veeam PowerShell-Erweiterung gilt nun anstelle von „RemoteSigned“ nur noch „Bypass“.
Kontinuierliche Verbesserungen mit neuen Cmdlets zur Abdeckung aller neuen Features von Version 9.5 sowie weitere Verbesserungen bestehender Cmdlets auf Wunsch der Anwender
Verbesserungen für Serviceprovider

Verbesserte Sicherung und Wiederherstellung der Konfiguration: Auf vielfachen Wunsch beinhaltet der E-Mail-Report zur Sicherung der Konfiguration nun auch den Namen des Backup-Servers. Darüber hinaus wird die Migration der Konfigurationsdatenbank des Veeam Cloud Connect-Servers nun vollständig über eine Wiederherstellung der Konfiguration im Migrationsmodus unterstützt.

Verbesserungen für RESTful API: Es wird nun auch das Management von Backup-Copy-Jobs und Backup-Dateien unterstützt. Bestehende APIs unterstützen auf Kundenwunsch nun auch die Wiederherstellung auf Dateiebene und die geplante Ausführung von Jobs. Zudem wurden zahlreiche kleinere Verbesserungen implementiert.

Test-VMs: Bei Mietlizenzen auf VM-Basis werden neu hinzugefügte VMs nun separat nachverfolgt, damit Reports zur Nutzung erstellt werden können. Diese VMs werden erst im darauffolgenden Monat in den Nutzungs-Reports erfasst.