Bei Veeam wird Virtualisierung großgeschrieben! Wir sind fest davon überzeugt, dass Unternehmen durch Virtualisierung von größtmöglicher Verfügbarkeit in ihrem modernen Rechenzentrum profitieren. In der Praxis werden jedoch nicht alle Workloads virtualisiert. Und manche Workloads sind auch dann, wenn sie virtualisiert wurden, nicht über die Hypervisoren adressierbar, auf denen sie ausgeführt werden. Das ist beispielsweise in Public-Cloud-Umgebungen der Fall.

Dies ist einer der Gründe für den überwältigenden Erfolg von Veeam Endpoint Backup FREE, das wir seit 2015 kostenlos anbieten. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille – insbesondere angesichts der Tatsache, dass die meisten virtuellen Maschinen (VMs) in der Public Cloud auf einer der zahlreichen Linux-Distributionen basieren.

Wie lassen sich diese VMs zuverlässig sichern und wie vermeidet man, durch Public-Cloud-Provider an einen bestimmten Hypervisor gebunden zu sein? Um die Anforderungen von Linux-Anwendern zu erfüllen, kündigte Veeam auf der VeeamON 2015 den Veeam Agent for Linux an. Zahlreiche Nutzer haben sich seitdem registriert, damit wir sie umgehend informieren, sobald die Beta-Version für diesen neuen Agenten verfügbar ist. Nach Monaten intensiver Entwicklungsarbeit ist es nun soweit! Wenn Sie sich für den Agenten registriert haben, erhalten Sie in Kürze eine E-Mail mit Informationen zum Download.

Ein erster Einblick in das neue Tool

Um Ihnen die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, möchten wir Ihnen einen ersten Einblick in den Veeam Agent for Linux gewähren.

Der Veeam Agent for Linux ist ein einfacher und KOSTENLOSER Backup-Agent für Linux. Die Software ist für Debian- und RedHat-Distributionen verfügbar und wird sowohl über RPM- als auch über DEB-Pakete bereitgestellt. Sie unterstützt alle Linux-Kernel ab Version 2.6.32, sofern der Standard-Kernel einer Distribution verwendet wird. Damit lassen sich auch ältere Installationen zuverlässig schützen. Es werden sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Kernel unterstützt.

Der Veeam Agent for Linux ist eine Lösung, mit der sowohl auf Datei-Ebene als auch auf Volume-Ebene imagebasierte Backups innerhalb des Gastbetriebssystems durchgeführt werden können. Über den proprietären CBT-Treiber (Changed-Block-Tracking) von Veeam, ein dynamisch ladbares Kernel-Modul, werden auch echte inkrementelle Backups unterstützt. Das Tolle daran: Dieses Modul wird als Quellcode bereitgestellt!

Der Grund hierfür ist, dass es für Linux zahlreiche unterschiedliche Kernel-Versionen gibt. Es wäre daher unmöglich gewesen, für jede mögliche Kernel-Version eine separate Binärversion des Moduls zu erstellen und zu kompilieren. Dies hätte nur dazu geführt, dass manche Kernel unterstützt werden und andere nicht. Und unsere Kunden hätten nur einen Teil ihrer Linux-Server schützen können. Deshalb haben wir uns für die für Linux typische Vorgehensweise entschieden. Das Modul wird über einen Quellcode bereitgestellt und kann somit für den Kernel kompiliert werden, der auf dem lokalen System ausgeführt wird, auf dem der Veeam Agent for Linux installiert wird. Doch keine Sorge! Sie müssen die Software nicht selbst kompilieren, da das entsprechende Installationsprogramm (VeeamSnap) die erforderlichen Abhängigkeiten überprüft und fehlende Abhängigkeiten anzeigt, sodass Sie diese beheben können. Während der Installation wird das Modul dann automatisch kompiliert und auf dem System installiert.

Hinweis: Je nach verwendeter Linux-Distribution ist das DKMS-Paket (Dynamic Kernel Module Support) bereits in Ihrem System vorhanden oder muss über externe Quellen nachträglich installiert werden. Unter CentOS kann es beispielsweise über das zusätzliche EPEL-Repository installiert werden.

Veeam Agent for Linux – die Beta-Version ist nun verfügbar!

Nach der Installation der ersten Komponente muss nur noch das Hauptpaket für die Software Veeam Agent for Linux installiert werden:

Veeam Agent for Linux – die Beta-Version ist nun verfügbar!

Wie in der Abbildung zu sehen ist, installiert Veeam Agent for Linux einen Service auf der Maschine. Dieser Service lässt sich dann von einem Client über den Befehl veeamconfig steuern und programmieren. Durch Erweiterung des Befehls veeamconfig um --help werden die verfügbaren Befehlszeilenoptionen angezeigt.

Nun können Sie mit dem Testen der Software beginnen und sich selbst überzeugen, wie einfach sich die Benutzeroberfläche auch ohne Anleitung starten lässt:

Veeam Agent for Linux – die Beta-Version ist nun verfügbar!

Abschließende Hinweise

Natürlich ist dies nur ein sehr grober Überblick über die Möglichkeiten und Optionen, die Ihnen der Veeam Agent for Linux bietet. Es werden weitere Posts folgen, in denen ich die Durchführung von Backups und Wiederherstellungen über die Konsole und viele weitere Features erläutere.

Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, die Software testen und zu ihrer Verbesserung bis zur Veröffentlichung von Version 1.0 beitragen möchten, melden Sie sich einfach hier für die öffentliche Beta-Version an. Interessenten erhalten in der Reihenfolge der Registrierungen Zugriff auf unsere öffentliche Beta-Version, deshalb sollten Sie möglichst schnell reagieren!

Zu guter Letzt: Wir haben dieses Beta-Programm auch deshalb gestartet, damit Sie uns Ihr Feedback senden können! Ihre Kommentare, Vorschläge und Ideen sind uns jederzeit willkommen. Zu diesem Zweck haben wir in unseren Foren einen speziellen Bereich für den Veeam Agent for Linux eingerichtet. Registrieren Sie sich hier, falls Sie noch nicht Mitglied eines Forums sind, und tauschen Sie sich mit anderen Nutzern aus. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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Luca Dell'Oca
Author: Luca Dell'Oca

Publizieren: Juni 27, 2016