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40 Werke am Laufen halten: Wie die REHAU Gruppe 2.500+ Workloads mit Veeam schützt

Dank Veeam können wir Produktionslinien nach Hardwareausfällen oder anderen Zwischenfällen viel schneller wieder in Betrieb nehmen. Das entlastet die Beschäftigten in der Fertigung und sichert unseren Wettbewerbsvorsprung.
Andreas Oppel
IT Infrastructure Engineer, REHAU Gruppe

Business-Herausforderungen

Die REHAU Gruppe ist in ihrer Branche weltweit führend, weil das Unternehmen niemals stillsteht, sondern die Produkte und Dienstleistungen ständig weiterentwickelt und verfeinert. Nach dem Prinzip kontinuierlicher Innovation wollte das Unternehmen den eigenen Wettbewerbsvorteil durch Steigerung der Flexibilität und Verbesserung der Fähigkeiten, auf Marktveränderungen und Kundenwünsche schnell zu reagieren, weiter ausbauen.

Für den Betrieb des Kerngeschäfts nutzt die REHAU Gruppe hochautomatisierte Produktionslinien in weltweit 40 Werken. Um die Produktivität und Kosteneffizienz zu maximieren, setzt das Unternehmen zunehmend auf intelligente, vernetzte digitale Systeme zur Steuerung der Fertigungsprozesse und verwirklicht damit die Vision von Industrie 4.0.

Andreas Oppel, IT Infrastructure Engineer bei der REHAU Gruppe, erklärt: „Kompromisslose Ausfallsicherheit ist für ein globales Unternehmen wie uns unerlässlich. Wir müssen sicherstellen, dass die komplexen industriellen Steuerungssysteme, die die Produktionslinien in unseren 40 Werken am Laufen halten, zuverlässig funktionieren. Um dies zu erreichen, benötigen wir verlässliche Prozesse, um im Notfall Daten und IT-Dienste schnell wiederherstellen zu können.“

Bisher nutzte die REHAU Gruppe die Lösung IBM Storage Protect (ehemals IBM Tivoli Storage Manager) für die Sicherung von Daten. Das Unternehmen entschloss sich jedoch dazu, nach einer schlankeren, einfacher zu verwaltenden Plattform zu suchen. Mit Tausenden virtuellen Servern in drei zentralen Rechenzentren und in der Cloud benötigte das Unternehmen eine Lösung mit weitreichender Skalierbarkeit und Flexibilität.

„Statt für unsere globale IT-Infrastruktur ein starres Konzept vorzugeben, hosten wir unsere Workloads dort, wo es für den Betrieb am sinnvollsten ist, das können private Clouds, öffentliche Clouds oder hybride Lösungen sein“, berichtet Oppel. „Unsere bisherige Datensicherungslösung war in der Wartung zu zeitaufwändig und in der Bedienung zu kompliziert. Wir suchten deshalb nach einer Alternative, die Sicherheit, Hochverfügbarkeit und Resilienz für alle geschäftskritischen Workloads bietet – unabhängig davon, wo sie betrieben werden.“

Lösung

Um für das globales Geschäft das Ziel maximaler Ausfallsicherheit zu erreichen, entschied sich die REHAU Gruppe für den Einsatz von Veeam. Zunächst migrierte das Unternehmen die in den Fabriken laufenden Systeme auf Veeam Data Platform. Anschließend konsolidierte REHAU die Unternehmensarchitektur und migrierte dazu 40 unabhängige Veeam Umgebungen auf nur sechs regionale Cluster. Das steigerte die Effizienz und vereinfachte die Administration.

„Veeam ist schnell, benutzerfreundlich und 100 % zuverlässig“, erklärt Oppel. „Das Veeam Team reagiert auch immer schnell und effektiv. Sobald ein virtueller Server durch Veeam geschützt ist, brauchen wir uns keine Gedanken mehr über die Wiederherstellbarkeit oder Datenportabilität zu machen.“

Heute schützt die REHAU Gruppe mit Veeam 1.400 Workloads auf 80 physischen Servern mit VMware vSphere Virtualisierung und in der Microsoft Azure Public Cloud sowie 1.130 verteilte virtuelle Server auf Nutanix AHV und einige physische Workstations für die Anlagensteuerung. Das Unternehmen betreibt eine Vielzahl von Systemen mit verschiedenen Betriebssystemen, darunter SUSE Linux Enterprise Server, Rocky Linux, Ubuntu Server und Microsoft Windows.

„Mit den agentenbasierten Backups von Veeam sichern wir auch ganz einfach geschäftskritische Workstations, die Produktionsanlagen, speicherprogrammierbare Steuerungen und vernetzte Industrie 4.0 Automatisierungslösungen steuern“, erläutert Oppel. „Dank Veeam können wir Produktionslinien nach Hardwareausfällen oder anderen Zwischenfällen viel schneller wieder in Betrieb nehmen. Das entlastet die Beschäftigten in der Fertigung und sichert unseren Wettbewerbsvorsprung.“

Um Kosten zu senken und die IT zu modernisieren, migrierte REHAU kürzlich die 40 verteilten Servercluster auf Nutanix Cloud Infrastructure. Mit Veeam verfügt die REHAU Gruppe nun über eine einzige Lösung für die Serversicherung und -wiederherstellung über mehrere Hypervisoren hinweg. Das verbessert die Flexibilität und optimiert die Abläufe. Durch den Einsatz von Veeam Backup Enterprise Manager behält die REHAU Gruppe stets den Überblick über die umfangreiche Systemlandschaft mit einer einzigen Administrationslösung, die eine einheitliche Visualisierung aller Systeme bietet.

Außerdem führte die REHAU Gruppe Veeam Universal Licenses (VUL) ein. Das reduzierte den Administrationsaufwand massiv und erhöhte die Flexibilität bei der Nutzung der Lizenzen über alle Cluster, Plattformen und Umgebungen hinweg.

„Früher hatten wir rund 40 separate Lizenzvereinbarungen“, berichtet Oppel. „Es war sehr aufwändig, den Überblick zu behalten. Und alle Vereinbarungen mussten zu unterschiedlichen Zeitpunkten erweitert oder erneuert werden. Das bedeutete viel Arbeit, die uns jetzt erspart bleibt.“

Die REHAU Gruppe führt gerade auch die neueste Version von Veeam Data Platform ein und nutzt dafür die neue Deploymentmethode mit der Veeam Software Appliance. „Weil unsere Backupserver globale Prozesse und Transaktionsdatenbanken sichern, müssen wir die Wartungsfenster so kurz wie möglich halten“, sagt Oppel. „Mit der neuen Veeam Software Appliance erfolgt die Installation von Sicherheitspatches automatisch. Mit einem einzigen Klick in der modernen Managementoberfläche verbessern wir die Robustheit und Sicherheit. Das geht jetzt alles viel schneller als früher, als wir dafür noch einen halben Tag gebraucht haben.“

Die Herstellerunabhängigkeit und die erhöhte Flexibilität von Veeam bieten viele Vorteile. „Für meine persönliche Laborumgebung nutze ich die Virtualisierung von Proxmox VE und profitiere dabei enorm von der engen Verbindung zwischen Veeam und der Community“, ergänzt Oppel. „Es ist großartig, eine Lösung der Enterprise-Klasse mit herausragender Leistung und Funktionalität zu haben, die meine ganz persönlichen Daten mit denselben Tools und derselben Ausfallsicherheit schützt wie unsere geschäftskritischen Unternehmensdaten.“

Ergebnisse

  • Sichert über 2.500 Workloads mit einer einzigen Resilienzplattform für hybride IT-Umgebungen
    Mit Veeam kann die REHAU Gruppe eine einzige Datenresilienzlösung für alle Plattformen nutzen. Dazu gehören VMware vSphere Virtualisierung in den Hauptrechenzentren, Microsoft Azure Public Cloud, die hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) Lösung Nutanix Cloud Infrastructure und geschäftskritische physische Workstations, die Produktionslinien steuern.
  • Ersetzt 40 Lizenzvereinbarungen durch ein flexibles, zentrales Management
    „Mit Veeam Universal License können wir unsere Lizenzen bedarfsgerecht und viel flexibler über unsere 40 Systemumgebungen hinweg nutzen, sowohl in den Rechenzentren, an unseren Standorten als auch in der Cloud“, erläutert Oppel. „Dieser Ansatz passt perfekt zu unserer IT-Strategie, gemäß der wir für alle Geschäftsbereiche und Konzernunternehmen maßgeschneiderte, kosteneffiziente Lösungen bereitstellen.“
  • Verwandelt halbtägige Wartungsfenster in Updates mit einem Klick
    „Der Umstieg auf die neueste Version von Veeam Data Platform mit der Veeam Software Appliance auf Basis einer gehärteten Linux-Plattform hat uns viel Zeit gespart“, sagt Oppel. „Wir können unsere Backup- und Recovery-Umgebung jetzt mit einem einzigen Klick im Managementpanel aktualisieren. Dadurch ist der Prozess wesentlich automatisierter, einfacher, schneller und sicherer geworden.“

Unternehmen:

Die REHAU Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Mit weltweit rund 13.000 Mitarbeitenden bietet das Unternehmen Branchen wie Bauwesen, Möbelindustrie oder Medizin innovative polymerbasierte Lösungen und erzielt einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro.

Herausforderung:

Um den eigenen Wettbewerbsvorsprung zu sichern, wollte die REHAU Gruppe auf Veränderungen in dynamischen Märkten schneller und flexibler reagieren können. Das Unternehmen suchte deshalb für die IT ein agileres Konzept, das die Möglichkeit bot, alle geschäftskritischen Workloads über mehrere Plattformen hinweg einheitlich abzusichern.

Ergebnisse:

  • Sichert über 2.500 Workloads mit einer einzigen Resilienzplattform für hybride IT-Umgebungen
  • Ersetzt 40 Lizenzvereinbarungen durch ein flexibles, zentrales Management
  • Verwandelt halbtägige Wartungsfenster in Updates mit einem Klick